Schlagwort-Archive: Platon

Ein Leben zu führen, das zu wahrer Wirklichkeit vordringt, vermag uns Goethe in „Eins und alles“ zu lehren.

Zunächst gilt es zu sagen, dass man sich nicht von den ersten beiden Strophen des wahrscheinlich 1821 vollendeten Gedichtes irritieren lassen sollte, klingen sie doch ziemlich esoterisch abgehoben, wenn die Weltseele beschworen und, mit dem Weltgeist zu ringen, als höchst … Weiterlesen

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… und hört im Herzen auf zu sein. – Eine Welt ohne Stäbe, ist sie möglich? – Rilkes „Der Panther“

Der Untertitel des Gedichtes lautet: Im Jardin des Plantes, Paris . Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe  so müd geworden, dass er nichts mehr hält.  Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe  und hinter tausend Stäben keine Welt.  … Weiterlesen

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Und meine Seele spannte / weit ihre Flügel aus . . . Über die Magie der Hoffnung in Eichendorffs „Mondnacht“

  . Es war, als hätt der Himmel Die Erde still geküsst, Dass sie im Blütenschimmer Von ihm nun träumen müsst. Die Luft ging durch die Felder, Die Ähren wogten sacht, Es rauschten leis die Wälder, So sternklar war die … Weiterlesen

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Der visionäre Blick Platons zurück: Die ursprüngliche Verfassung des Menschengeschlechtes und die Bedeutung der Liebe

♣ Jeder noch so große Philosoph ist auf dem Hintergrund seiner Zeit zu verstehen, wenn auch manche seiner Wahrheiten überzeitlich sein mag. Was Platon (*um 427 v.Chr. – 349 v.Chr.) über die Entstehung der Menschen und die menschliche Seele schreibt, … Weiterlesen

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„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust“. Fausts Dilemma und Platons Gleichnis vom Wesen der Seele als eines geflügelten Gespanns.

2000 lange Jahre liegen zwischen dem Leben dieser beiden Menschen, zwischen Platon und Goethe, und doch sind sie sich so seelenverwandt. Beide sind immerfort Strebende, beiden sind Natur und Geist, Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften zwei Seiten einer Medaille. Beide erfassen das … Weiterlesen

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„Am farbigen Abglanz haben wir das Leben.“ – Goethes Vermächtnis im Faust II: „Alles Vergängliche / Ist nur ein Gleichnis“!

Zu Beginn des zweiten Teils von Goethes Faust finden wir den gleichnamigen Protagonisten auf Blumen gebettet in einem Heilschlaf. Der war auch bitter nötig, hatte Faust doch am Ende von Faust I die Bühne des Theater-Lebens verlassen, indem er maßgeblich … Weiterlesen

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Platons Höhlengleichnis: ohne Fesseln in Freiheit leben? – Ein möglicher Weg zum Licht

Vor mehr als 2000 Jahren in Form eines Dialogs geschrieben und noch immer brandaktuell: Platons Höhlengleichnis. Und es beginnt höchst symbolisch. Denn dass die Menschen nicht von Geburt an, sondern von Kind auf gefesselt sind, hat seine Bedeutung wie ebenfalls, … Weiterlesen

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Warum wir Heimat und Erinnerung verloren: Siegfrieds beispielhaftes Schicksal in der Edda und dem Nibelungenlied.

Vortrag, gehalten 1995 im Rahmen des Zyklus Mythologie und (Selbst-)Erziehung Es gehe die Sage, so war vor zweieinhalb Jahren in der Stuttgarter Zeitung zu lesen, dass Nymphen zum Gedenken an gefallene Helden Ulmen gepflanzt hätten; heute, so hieß es weiter, … Weiterlesen

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