Archiv der Kategorie: Fülle des Lebens

Ein echter Morgenstern: Vom spirituellen Blumenpflücken und Kränzchenwinden.

So wie sich Christian Morgenstern sicherlich köstlich amüsierte über jene Menschen, die sich die Köpfe zerbrachen darüber, wie denn seine humorig-sarkastisch-slapstick-komödiantische Wortakrobatik (O Greule, Greule, wüste Greule! / »Du bist verflucht!« so sagt die Eule. / Der Sterne Licht am … Weiterlesen

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Wo du mir entschwunden, / Hab ich dich gefunden / Inniger in mir. – Rückerts „Waldstille“, zu unrecht vergessen!

Selten habe ich ein Gedicht gelesen, das thematisch so viel anspricht, so vielschichtig ist. Es ist wohl so wie jener Mann, der es geschrieben hat, der 50 Sprachen beherrschte und aus 44 Sprachen Texte übersetzte, der 10 Kinder zeugte, wobei … Weiterlesen

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Schulbuchwürdig und zugleich verfemt: die ach so unverträglichen Seiten eines Christian Morgenstern.

So wird uns Christian Morgenstern (1871 – 1914) meistens präsentiert: Da gibt es zwar den der Anthroposophie sehr nahestehenden Morgenstern, ein seit 1909 mit Rudolf Steiner befreundeter Verfasser von zu pathetischen Worten greifenden, gekünstelt theologische Fügungen verwendenden Gedichten, die eklektische, … Weiterlesen

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Die dunkle Seite der Romantik: Einlullen als Lebensprinzip. – „Nachts“ von Joseph von Eichendorff.

Wer annimmt, das folgende Gedicht – Nachts von Joseph von Eichendorff – gäbe meiner Meinung nach die wirkliche Seite der deutschen Romantik wieder, irrt sich gewaltig. Zu ihr gehört die Klarheit eines Novalis ebenso wie all jene Märchen, die das … Weiterlesen

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„Komm, o komm zum stillen Grund!“ – Über Abgründe des Todes und Kräfte der Stille in Gedichten, Liedern und Novellen.

Vorab hier ein aktuelles Video zu Ur-Thema der deutschen Kultur: Die dreifach gefährliche Stille   Der folgende Post basiert auf dem Themenabend des Literaturkreises Bad Kissingen vom 18. Dezember 2018: Stille hat, wie alles in unserem Leben, eine dunkle Seite … Weiterlesen

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Friedrich Lenaus Sonette: echt schön, aber Romantik und Sehnsucht können zu tatenlos sein! – Weiterentwicklung deutet sich an.

Wir neigen dazu – der eine mehr, der andere weniger -, einer Romantik anzuhängen, die unsere Seelenhaut netzt und sie wenigstens ein wenig kost. Wenn wir in unsere Kulturgeschichte schauen, finden wir Menschen, die ihr anhingen und mit ihr nicht … Weiterlesen

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„Im ersten Licht“! Christlich-spirituelle Lyrik vorgestern und gestern – ob sie sich heute nur tarnt?

„und wenn ich dann im ersten Licht / deinen fetten Arsch sehe“ – Diese zwei Zeilen fand ich in einem zeitgenössischen Gedicht, als ich aufgrund von dessen Überschrift wähnte, es könne ein spirituelles sein. In Bezug auf vergangene Jahrhunderte hatte … Weiterlesen

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Den dunklen König entlarven! Ein großes Ego nicht als Herzqualität ausgeben! Denken wertschätzen: Schillers Ballade „Der Taucher“.

In Schillers Ballade steht nicht nur der so mutige Edelknecht im Mittelpunkt, sondern auch ein König, der auf eine Weise mit dem Leben seiner Untertanen spielt, wie man es bei Autokraten nun einmal erlebt, auch heute noch – gerade heute … Weiterlesen

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„Und Engel treten leise aus den blauen Augen / der Liebenden, die sanfter leiden.“ – Trakls ´Herbst des Einsamen´.

. Der Herbst des Einsamen Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle, Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen. Ein reines Blau tritt aus verfallner Hülle; Der Flug der Vögel tönt von alten Sagen. Gekeltert ist der Wein, die milde … Weiterlesen

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