Schlagwort-Archive: Liebe

„Die Leidenschaft bringt Leiden!“ – Lebenserfahrungen als Zugangsmöglichkeit zu geistigen Realitäten.

Goethes Gedicht „Aussöhnung“ zeigt einen möglichen Zusammenhang auf überzeugende Weise auf.. In Marienbad hatte Goethe in der Musik Trost gefunden. Anna Milder-Hauptmann hatte gesungen, vor allem aber hatte es ihm eine 28-jährige polnische Pianistin angetan, Maria Szymanowska, berühmt aufgrund der … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Goethe, Liebe | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Mit Flammenschrift ins treue Herz geschrieben – Goethes Marienbader Elegie: fromm sein durch Liebe!

Wie kaum ein anderes Werk hat Goethe seine Marienbader Elegie geliebt. Nur wenige enthalten so viel Goethe, so viel seiner tiefsten Überzeugung, die ja zugleich zutiefst religiös war. Wenn irgendwo die Aussage C.G. Jungs – anima naturaliter religiosa, dass also … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Bibel, Fülle des Lebens, Gedicht, geistige Welt, Liebe | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Von heiterem, hellem Wasser und dem Andrang von Brüsten: Rainer Maria Rilke und ein Augenblick.

An der sonngewohnten Straße, in demhohlen halben Baumstamm, der seit langeTrog ward, eine Oberfläche Wasserin sich leis erneuernd, still ich meinenDurst: des Wassers Heiterkeit und Herkunftin mich nehmend durch die Handgelenke.Trinken schiene mir zu viel, zu deutlich:aber diese wartende Gebärdeholt … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Liebe, Literatur, Mann und Frau, Rilke | Verschlagwortet mit , , , , | 2 Kommentare

Nur weil ein Mann meint, Gott spielen zu müssen: Rose Ausländers „Damit kein Licht uns liebe“ – so aktuell wie nie!

Zur Situation der Menschen in der Ukraine fällt mir ein Gedicht von Rose Ausländer ein: Damit kein Licht uns liebe Sie kamenmit scharfen Fahnen und Pistolen schossen alle Sterne und den Mond abdamit kein Licht uns bliebedamit kein Licht uns liebe … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bibel, Fülle des Lebens, Gedicht, geistige Welt, Mann und Frau, Religion, Weiblichkeit | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

„Keine Hierarchie / Von Heiligen auf goldnen Stühlen / Sitzend / Kein Niedersturz / Verdammter Seelen / Nur / Nur Liebe“ – Gedanken einer großen Dichterin zu Allerheiligen und Allerseelen und dem Leben nach dem Tode.

Glauben Sie fragte man mich An ein Leben nach dem Tode Und ich antwortete: ja Aber dann wusste ich Keine Antwort zu geben Wie das aussehen sollte Wie ich selberAussehen sollte Dort  Ich wusste nur eines Keine Hierarchie Von Heiligen auf goldenen Stühlen Sitzend Kein … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Fülle des Lebens, Gedicht, geistige Welt, Leben und Tod, Liebe, Mann und Frau, Religion | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

„Zwei Särge, doch ein Grab, so soll es sein“ – Karl May für seine Klara zur Verlobung und Hochzeit: zwei Gedichte.

Das erste Gedicht schrieb der 41-jährige Karl May 1903 seiner zweiten Frau Klara zur Verlobung: Wir strebten beide Hand in HandZum Himmel auf und seinen Sternen,Doch ist’s nicht leicht, nach jenem LandDie rechte Wanderschaft zu lernen.Es gibt der Wege allzuviel,Doch … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, geistige Welt, Leben und Tod, Liebe, Mann und Frau, Seelenpartner | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 5 Kommentare

Augen in der Großstadt können Seelenaugen sein. Tucholsky und Kästner vermitteln die Bedeutung der Schwesterseele für unser Leben.

Die von Ernst Bender herausgegebene und v.a. als Schulbuchausgabe gedachte Gedichtanthologie Deutsche Dichtung der Neuzeit (Gedichte ab dem Mittelalter) kennt – zumindest in meiner Auflage – einen Kurt Tucholsky nicht. Die in Schulen wohl meist verbreitetste Gedichtanthologie, der echtermeyer/wiese, kennt … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Fülle des Lebens, Gedicht, geistige Welt, Liebe, Literatur, Mann und Frau, Mythologie, Seelenpartner, seelische und geistige Erziehung | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Geschändete Brüste. Lyrik kann so gnadenlos sein: Gertrud Kolmars „Die gelbe Schlange“ und „Mörder Taube“

Gnadenlos erbarmungslos war ihr Tod. Gertrud Kolmar starb auf dem Weg nach oder in  Auschwitz. Ihre Spur verliert sich nach dem Abtransport. – Es gab aber wohl etwas, was sie womöglich als noch erbarmungsloser empfunden haben mag. Es kriecht als … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Gertrud Kolmar, Leben und Tod, Symbol als Wirklichkeit, Weiblichkeit | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

„Was war ich? Kleines Weiberwesen, Unrast und Beschwerde, / Das Zündholz, das sich einer strich.“ – Verse einer großen Unbekannten.

Bittere Worte einer zutiefst verletzten Frau, Gertrud Kolmar, die – kaum mehr als zwanzig Jahre alt – einen Offizier kennenlernte, den sie unendlich liebte und ein Kind von ihm unter dem Herzen trug, das sie auf Druck der Eltern abtreiben … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Gertrud Kolmar, Liebe, Mann und Frau | Verschlagwortet mit , | 4 Kommentare