Schlagwort-Archive: Tod

Geschändete Brüste. Lyrik kann so gnadenlos sein: Gertrud Kolmars „Die gelbe Schlange“ und „Mörder Taube“

Gnadenlos erbarmungslos war ihr Tod. Gertrud Kolmar starb auf dem Weg nach oder in  Auschwitz. Ihre Spur verliert sich nach dem Abtransport. – Es gab aber wohl etwas, was sie womöglich als noch erbarmungsloser empfunden haben mag. Es kriecht als … Weiterlesen

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Hammerschlag contra Flügelschlag: Wie Matthias Claudius den Tod überwindet!

Der Wandsbecker Bote (1740-1815), wie man ihn gern nach jenem Journal, für das er sich so engagierte, auch nannte, hätte allen Grund gehabt, das Kruzifix als Kennzeichen menschlichen Lebens vor sich herzutragen: Elf Jahre ist er alt, da stirbt im … Weiterlesen

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„Ich kann ohne Schneewittchen nicht leben!“ – Einer der schönsten Sätze, die ich kenne!

Dieser Satz des Königssohnes gehört unter den geschriebenen Worten zu meinen absoluten Lieblingssätzen und neben Aschenputtel – jenes aus einem anderen Grund, von dem ich ein andermal erzähle – gehört Sneewittchen zu meinen Lieblingsmärchen, nicht nur, weil der Prinz durch … Weiterlesen

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Ungezähltem Volk im Dunkeln / weist ein Sieger Sonnenwege. – Ostergedanken eines Christian Morgenstern

Wer Karfreitag durch die Augen eines Jesus gesehen hat, weiß, dass dieser Mensch zu Recht ein Überwinder genannt werden kann. Schließlich war schon Gethsemane für ihn eine harte Prüfung gewesen. Der ein oder andere wird die Erfahrung, die er machte, … Weiterlesen

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Halb zog sie ihn, halb sank er hin! – Wer alles lauscht dem feuchten Weib? – Goethes Ballade „Der Fischer“

Klar geht es in der Ballade Goethes in erster Linie um einen Fischer, dessen äußere Erscheinung glauben machen kann, er sei cool genug, dem Wasser samt feuchtem Weib zu widerstehen. Aber wenn man genau hinschaut, ist auch von unserer coolen … Weiterlesen

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Muttertage sind nicht immer Fleurop-Tage. – Annette von Droste-Hülshoffs „Die junge Mutter“.

Unserer Gesellschaft, die zu oft das Grelle, das Laute sucht, vermittelt das Gedicht der Droste über Die junge Mutter, dass Muttersein die Möglichkeit der Begegnung mit Vergänglichkeit und Tod einschließt, wie sie leidvoller nicht sein kann. Wenig bekannt ist manches … Weiterlesen

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Mild und leise / wie er lächelt . . . – Ist die Zeit der unglücklich Liebenden endlich vorbei?

Noch vor Romeo und Julia sind Tristan und Isolde jenes Paar, dass, wie Siegfried und Brünhilde, jene Liebenden verkörpern, die ihre Liebe nicht wirklich leben konnten. Immerhin waren Tristan und seiner Isolde in Richard Wagners Oper eine fulminante Liebesnacht vergönnt, bei … Weiterlesen

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Alle Straßen münden in schwarze Verwesung! – Trakls „Grodek“ als Menetekel für uns Nachgeborene.

Heute vor 100 Jahren brach der Erste Weltkrieg aus In der Literatur – mancher wird Remarques Im Westen nichts Neues gelesen haben -, vor allem aber auch in der Lyrik finden sich Dokumente, die uns ein Menetekel gegen jeden Krieg sein … Weiterlesen

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Mörikes „Denk es, o Seele!“ – Gedanken, auch, aber nicht nur zum katholischen Allerseelen und zum evangelischen Ewigkeits-Sonntag

Ein Kennzeichen unserer Kultur ist es, dass das „Mensch, werde wesentlich“ des Angelus Silesius sie seit Jahrhunderten wie ein roter Faden durchzieht. Dieser rote Faden zeigt sich auch in der aktuellen ARD-Themenwoche. Aber letztere ist zu einer lobenswerten Ausnahme geworden, denn … Weiterlesen

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