Schlagwort-Archive: Tod

Halb zog sie ihn, halb sank er hin! – Wer alles lauscht dem feuchten Weib? – Goethes Ballade „Der Fischer“

Klar geht es in der Ballade Goethes in erster Linie um einen Fischer, dessen äußere Erscheinung glauben machen kann, er sei cool genug, dem Wasser samt feuchtem Weib zu widerstehen. Aber wenn man genau hinschaut, ist auch von unserer coolen … Weiterlesen

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Muttertage sind nicht immer Fleurop-Tage. – Annette von Droste-Hülshoffs „Die junge Mutter“.

Unserer Gesellschaft, die zu oft das Grelle, das Laute sucht, vermittelt das Gedicht der Droste über Die junge Mutter, dass Muttersein die Möglichkeit der Begegnung mit Vergänglichkeit und Tod einschließt, wie sie leidvoller nicht sein kann. Wenig bekannt ist manches … Weiterlesen

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Mild und leise / wie er lächelt . . . – Ist die Zeit der unglücklich Liebenden endlich vorbei?

Noch vor Romeo und Julia sind Tristan und Isolde jenes Paar, dass, wie Siegfried und Brünhilde, jene Liebenden verkörpern, die ihre Liebe nicht wirklich leben konnten. Immerhin waren Tristan und seiner Isolde in Richard Wagners Oper eine fulminante Liebesnacht vergönnt, bei … Weiterlesen

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Alle Straßen münden in schwarze Verwesung! – Trakls „Grodek“ als Menetekel für uns Nachgeborene.

Heute vor 100 Jahren brach der Erste Weltkrieg aus In der Literatur – mancher wird Remarques Im Westen nichts Neues gelesen haben -, vor allem aber auch in der Lyrik finden sich Dokumente, die uns ein Menetekel gegen jeden Krieg sein … Weiterlesen

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Mörikes „Denk es, o Seele!“ – Gedanken, auch, aber nicht nur zum katholischen Allerseelen und zum evangelischen Ewigkeits-Sonntag

Ein Kennzeichen unserer Kultur ist es, dass das „Mensch, werde wesentlich“ des Angelus Silesius sie seit Jahrhunderten wie ein roter Faden durchzieht. Dieser rote Faden zeigt sich auch in der aktuellen ARD-Themenwoche. Aber letztere ist zu einer lobenswerten Ausnahme geworden, denn … Weiterlesen

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„Einem Kristall gleicht meine Seele nun“. – Von Wunderkräften, Purpurlippen, Lustgesängen und Gartenteichen.

Erstmal zur Klarstellung: Es geht um ein Gedicht. Um das Gedicht eines 21-jährigen Theologiestudenten. Sein Name: Eduard Mörike. Der Gedichttitel: An einem Wintermorgen, vor Sonnenaufgang. Das klingt nicht wahnsinnig aufregend. Und der Bekanntheitsgrad des Gedichtes ist auch nicht gerade groß. Doch … Weiterlesen

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Indianische Weisheit (III): über die Erde, unsere Große Mutter, das Leben und den Überfluss …

. Es gibt in unserer Zeit ein neues Bedürfnis nach einem Weiblichen, wie es aus dem Gedächtnis der Menschen verschwunden zu sein scheint. Natürlich hängt es mit der medialen Darstellung von Frauen und weiblicher Sexualität, Sexualität überhaupt zusammen. Demgegenüber stehen … Weiterlesen

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„wir schaufeln ein Grab / in den Lüften / da liegt man nicht eng“ – Wenn Unsägliches Worte findet: Paul Celans „Todesfuge“

Wenn ich im Unterricht Paul Celans Todesfuge bespreche, ist wie selten spürbar, dass sich kaum einer der Anwesenden der Wirkung ihrer Worte entziehen will und kann. Gibt es in der deutschen Sprache innerhalb eines Gedichtes eine vergleichbare Metapher, die, weil … Weiterlesen

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Annette von Droste-Hülshoff: Gethsemane

anlässlich meines Post „Nur weiß von sich, wenn sie sich offenbaret … – Den Raum der Liebe schaffen“ auf meiner Ethikpost veröffentliche ich im Folgenden ein bedauerlicherweise viel zu unbekanntes Gedicht, bemerkenswert und bemerkenswert ergreifend, verfasst von Annette von Droste-Hülshoff … Weiterlesen

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