Schlagwort-Archive: Lyrik

Zu viele Menschen leben 2019 wie seelenlos! Gegenüber 1933 hat sich so viel nicht geändert. Gertrud Kolmar schrieb darüber schonungslos:„ Die hier umhergehn, sind nur Leiber / Und haben keine Seele mehr”

Wie sehr können die Blicke von Menschen getrübt sein, wenn ihre Augen nicht sehen wollen, was nicht sein kann, weil es nicht sein darf. Auch aktuell ist es nicht anders, zu sehen u.a. in der Gesellschaft Amerikas, die zu Teilen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Fülle des Lebens, Gedicht, Gertrud Kolmar, unsere Gesellschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 5 Kommentare

Hölderlins „Friedensfeier” vermittelt Wert und Würde des Vaters, des Sohnes und der Mutter. (III)

Link Teil I: Ankunft des Friedensfürsten. Link Teil II: „Auch darf alsdann das freche drübergehn“ Die bisher besprochenen Strophen I – VI vorab zum nochmal Nachlesen In einer Familie ist der Familientisch deren Zentrum. Der Vater hat seinen Platz, die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Bibel, Fülle des Lebens, Gedicht, Indianer, Literatur, seelische und geistige Erziehung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Muttertage sind nicht immer Fleurop-Tage. – Annette von Droste-Hülshoffs „Die junge Mutter“.

Unserer Gesellschaft, die zu oft das Grelle, das Laute sucht, vermittelt das Gedicht der Droste über Die junge Mutter, dass Muttersein die Möglichkeit der Begegnung mit Vergänglichkeit und Tod einschließt, wie sie leidvoller nicht sein kann. Wenig bekannt ist manches … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Leben und Tod | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 2 Kommentare

„Liebster von allen Gottes-Gedanken“! – Auf diese Liebesbekundung muss man erst einmal kommen!

Welche Frau möchte nicht nach 27 Jahren gemeinsam verbrachter Lebenszeit diese Worte von ihrem Mann hören? Goethe schrieb sie am 24. Mai 1815 auf der Fahrt nach Wiesbaden seiner Christiane, wohl wissend um deren Gesundheitszustand und vielleicht auch schon ahnend, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Liebe, Literatur, Mann und Frau | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

SCHÖNE JUNITAGE – ein langweiliges Gedicht kann existentielle Fragen stellen!

Natürlich provoziert solch eine Ansage eine gedankliche Gegenbewegung und Du magst als Leserin oder Leser nun genauer hinschauen: Ist das Gedicht denn wirklich so langweilig wie apostrophiert? Aber mal ehrlich: Wenn ein Gedicht Schöne Junitage überschrieben ist und der Verfasser … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Leben und Tod, Literatur, Natur, Symbol als Wirklichkeit | Verschlagwortet mit , , , | 6 Kommentare

Phantastischer als Pharao! – An unsere ägyptischen Seelen.

Das Upgrade dauerte und dauerte. Ich griff zu einem Gedichtband und schlug zufällig ein Rilke-Gedicht, das mir bis dato unbekannt war, auf. Es war eines, das man liest und ihm vielleicht Respekt zollt, weil es ein Rilke-Gedicht ist (da muss es natürlich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

… und hört im Herzen auf zu sein. – Eine Welt ohne Stäbe, ist sie möglich? – Rilkes „Der Panther“

Der Untertitel des Gedichtes lautet: Im Jardin des Plantes, Paris . Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe  so müd geworden, dass er nichts mehr hält.  Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe  und hinter tausend Stäben keine Welt.  … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Bibel, Fülle des Lebens, Gedicht, Liebe, Märchen, Mythologie, Philosophie, Symbol als Wirklichkeit | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Da ist in meinem Herzen / Die Liebe aufgegangen.

Dieser Post will ein Plädoyer sein für ein Rückbesinnen auf das, was Liebe einst war und – ich finde, es gibt wieder ein sanft mutiges Bewusstsein dafür – wieder sein möchte: Ein süßes Geheimnis, so kitschig das für manchen auch klingen mag. … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Liebe, Literatur, Mann und Frau, Symbol als Wirklichkeit | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Blicke in die Tiefenstrukturen: „Gedichtinterpretationen gestalten lernen“! – Mein erstes Buch :-)

Kennen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, das Venedig-Gedicht von Karl August Graf von Platen-Hallermund? Sein Verfasser gehörte weder zu Lebzeiten (1796-1825) noch heute zur Champions League deutscher Dichtung. Und dennoch ist sein Gedicht für mich faszinierend, weil es ein Beispiel dafür … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Erziehung und Schule, Fülle des Lebens, Gedicht, Literatur, seelische und geistige Erziehung, Symbol als Wirklichkeit | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen