Archiv des Autors: Johannes G. Klinkmüller

Der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm in unermüdlichem Einsatz für sich selbst – ein weichgespültes Christentum, das niemand braucht, das keine Zukunft hat.

Wer Beiträge von mir ab und an liest, weiß, dass ich mich gern mit einem Rilke-, einem Goethe- oder einem Hölderlin-Gedicht auseinandersetze, weil ich deren Einstellung zum Leben, aber auch ihr religiöses Streben und Suchen sehr ernst nehme. Mich berührt, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Bibel, Fülle des Lebens, unsere Gesellschaft | Verschlagwortet mit , , , , | 3 Kommentare

“Komm du, du letzter, den ich anerkenne, / heilloser Schmerz im leiblichen Geweb“! – Rilkes letzte Zeilen offenbaren einen unglaublichen Bewusstseinswandel.

Es kann ein sehr schmerzvoller Weg sein vom literarischen Tod zum wirklichen Tod. In seinen letzten Zeilen ist Rilke – so habe ich lange gedacht – ihn nicht gegangen, den heillosen Schmerz hat er anerkannt, den Tod nicht. Man könnte … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens | 3 Kommentare

„Patmos“: eine Insel, ein Ort in uns, eine Sehnsucht. – Hölderlins gleichnamige und wegweisende Hymne.

Hölderlin hat immer wieder Orte verwendet, um mit ihrer Hilfe Inhalte zu vermitteln, die über das rein Räumliche weit hinausweisen Wir kennen die Gedichte zu Heidelberg, Stuttgart, den Winkel von Hardt, Germanien, immer wieder zu Griechenland, den Alpen und dem … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Bibel, Fülle des Lebens, Gedicht, geistige Welt, Literatur | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

„Du stemmst dich entgegen; / sie gewinnt das Gefecht.“ – Epimetheus, ein Loser? (aus Goethes „Pandora“)

G E F Ä H R L I C H E  L I E B E  . Der Seligkeit Fülle, die hab‘ ich empfunden! Die Schönheit besaß ich, sie hat mich gebunden; Im Frühlingsgefolge trat herrlich sie an. Sie erkannt‘ … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Liebe, Literatur, Mann und Frau, Mythologie | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Ungezähltem Volk im Dunkeln / weist ein Sieger Sonnenwege. – Ostergedanken eines Christian Morgenstern

Wer Karfreitag durch die Augen eines Jesus gesehen hat, weiß, dass dieser Mensch zu Recht ein Überwinder genannt werden kann. Schließlich war schon Gethsemane für ihn eine harte Prüfung gewesen. Der ein oder andere wird die Erfahrung, die er machte, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Bibel, Fülle des Lebens, Gedicht, geistige Welt, Leben und Tod | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Geist für die Zeit – Zeit für den Geist. – Trithemius von Sponheims planetarische Geister der Zeiten und Hölderlins „Der Zeitgeist”. – Und was er uns bedeuten könnte.

Vielleicht sollte man vorausschicken, dass es unser Wort Zeitgeist noch nicht so lange gibt. Wir verdanken es Johann Gottfried Herder (1744-1803), jenem Mann, der, wenn es nicht einen Goethe gegeben hätte, den Deutschen wesentlich bekannter geworden wäre. Vielleicht aber war … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, geistige Welt, Literatur, unsere Gesellschaft | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Mein Herz, mein Löwe, hält seine Beute fest … Ricarda Huch und ihr Mut zum Hass – gegen eine scheinheilige Vergessenskultur.

. Mein Herz, mein Löwe, hält seine Beute fest, Sein Geliebtes fest in seinen Fängen, Aber Gehaßtes gibt es auch, Das er niemals entläßt Bis zum letzten Hauch, Was immer die Jahre verhängen. Es gibt Namen, die beflecken Die Lippen, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Fülle des Lebens, Gedicht, unsere Gesellschaft | Verschlagwortet mit , , , , | 2 Kommentare

„Braucht nicht der Mond, damit sich sein Abbild im Dorfteich / fände, des fremden Gestirns große Erscheinung?“ – Rilkes Gedicht „Perlen entrollen”.

. Möglich, dass Perlen entrollen der Begegnung mit der berühmten Schauspielerin Eleonora Duse in Venedig zu verdanken ist, denn in jener Stadt, in der er sie traf, begann Rilke das Gedicht Anfang 1912 zu verfassen; vollendet hat er es allerdings … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Liebe, Literatur, Mann und Frau | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

„Deutschlands Elend ist der Welt Ruin“ – das prophetische Lied der Linde.

Um 1850 fand man am Weg zum Staffelberg beim oberfränkischen Bad Staffelstein im Stamm einer wohl über 1000 Jahre alten Linde ein prophetisches Lied, dessen Inhalt zu denken gibt, ja stellenweise erdrückend ist; der Schluss jedoch gibt Hoffnung. 1990 wurde … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens | 2 Kommentare