Archiv der Kategorie: Mann und Frau

Ein notwendig frauliches Bewusstsein: ohne männliche Seite keine Entfaltung der eigenen Weiblichkeit. – Annette von Droste-Hülshoffs „Am Turme“.

. Am Turme Ich steh‘ auf hohem Balkone am Turm, Umstrichen vom schreienden Stare, Und lass‘ gleich einer Mänade den Sturm Mir wühlen im flatternden Haare; O wilder Geselle, o toller Fant, Ich möchte dich kräftig umschlingen, Und, Sehne an … Weiterlesen

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„Wohin dein Herz mich führe / frag ich nicht nach.“ – Frauen wollen keinen Mann ohne Herz – wenn er aber Rilke heißt? Eine Gedichtinterpretation in Gender-Zeiten.

Alle zwei, drei Wochen gucke ich mal in einem Literaturforum vorbei, in dem ich Mitglied bin. Die am liebsten gelesene Literatur sind eine gewisse Art von Poesiealbum-Sprüchen, wenn bitte möglich von einem möglichst namhaften Dichter; und wenn man dann noch … Weiterlesen

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„Komm, o komm zum stillen Grund!“ – Über Abgründe des Todes und Kräfte der Stille in Gedichten, Liedern und Novellen.

Vorab hier ein aktuelles Video zu Ur-Thema der deutschen Kultur: Die dreifach gefährliche Stille   Der folgende Post basiert auf dem Themenabend des Literaturkreises Bad Kissingen vom 18. Dezember 2018: Stille hat, wie alles in unserem Leben, eine dunkle Seite … Weiterlesen

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„Höre Mutter meine letzte Bitte: / Einen Scheiterhaufen schichte du / …“ – Goethes „Braut von Korinth“ – ein Menetekel gegen bigotte Moral und falsche Mütterlichkeit.

Goethe hat mit seiner 1797 im berühmten Balladenjahr verfassten Ballade in Weimar und deutschlandweit zum Teil für helle Empörung gesorgt, immerhin geht es u.a. um das Motiv des Widergängers, eines Toten also, der unter den Lebenden auftaucht, verbunden mit dem … Weiterlesen

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Über wahre Liebe, gegen allen Gender-Trend und ein göttlicher One-Night-Stand: Goethes Ballade „Der Gott und die Bajadere“. Hinreißend.

Ja, ich finde diese Ballade hinreißend, obwohl die Kritik an ihr wahrlich laut war und ist, ist der Gott Shiva – hier Mahadöh genannt – doch scheinbar der reine Macho, eine Frau wieder einmal von einem Mann abhängig und so … Weiterlesen

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„Du stemmst dich entgegen; / sie gewinnt das Gefecht.“ – Epimetheus, ein Loser? (aus Goethes „Pandora“)

G E F Ä H R L I C H E  L I E B E  . Der Seligkeit Fülle, die hab‘ ich empfunden! Die Schönheit besaß ich, sie hat mich gebunden; Im Frühlingsgefolge trat herrlich sie an. Sie erkannt‘ … Weiterlesen

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„Braucht nicht der Mond, damit sich sein Abbild im Dorfteich / fände, des fremden Gestirns große Erscheinung?“ – Rilkes Gedicht „Perlen entrollen”.

. Möglich, dass Perlen entrollen der Begegnung mit der berühmten Schauspielerin Eleonora Duse in Venedig zu verdanken ist, denn in jener Stadt, in der er sie traf, begann Rilke das Gedicht Anfang 1912 zu verfassen; vollendet hat er es allerdings … Weiterlesen

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Verbunden mit dem Faden Ariadnes: Hölderlins „An die Unerkannte”

. An die Unerkannte Kennst du sie, die selig, wie die Sterne, Von des Lebens dunkler Woge ferne Wandellos in stiller Schöne lebt, Die des Herzens löwenkühne Siege, Des Gedankens fesselfreie Flüge Wie der Tag den Adler, überschwebt? Man stelle … Weiterlesen

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Vier Frauen für ein Hallelujah (Teil II)

Link zu Teil I Zumindest zwei der vier Frauen zeigten hohen Mut, Fehlverhalten auch höchster Kreise anzuprangern. Sie hätten einem Putin gesagt, wieviel Blut an seinen Händen klebt, indem er einen Vielfach-Mörder am eigenen Volk mordbombend reinthronisiert und in der … Weiterlesen

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