Archiv der Kategorie: Leben und Tod

Stürz‘ deine Kniee auf die Silberstufen, / Die himmelan in steilen Türmen gehn. – Ewig, weise und erhaben: Gertrud Kolmars Mutterschaft.

Wappen von Juliusburg In Rot über silberner Burg ein golden beschwingtes Engelsköpfchen. Dein Kind ist’s, Mutter! Und dein Herz laß klopfen, Und scheuch‘ ihm ersten Schlaf mit seinem Schlag, Wirf ihm ins Haupt den scharlachroten Tropfen, Erzwing‘ die Leuchte seinem … Weiterlesen

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Ein notwendig frauliches Bewusstsein: ohne männliche Seite keine Entfaltung der eigenen Weiblichkeit. – Annette von Droste-Hülshoffs „Am Turme“.

. Am Turme Ich steh‘ auf hohem Balkone am Turm, Umstrichen vom schreienden Stare, Und lass‘ gleich einer Mänade den Sturm Mir wühlen im flatternden Haare; O wilder Geselle, o toller Fant, Ich möchte dich kräftig umschlingen, Und, Sehne an … Weiterlesen

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Hammerschlag contra Flügelschlag: Wie Matthias Claudius den Tod überwindet!

Der Wandsbecker Bote (1740-1815), wie man ihn gern nach jenem Journal, für das er sich so engagierte, auch nannte, hätte allen Grund gehabt, das Kruzifix als Kennzeichen menschlichen Lebens vor sich herzutragen: Elf Jahre ist er alt, da stirbt im … Weiterlesen

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„Stehst du fast als wie ein Weltenmeister / In der Hand den Feldherrnstab der Geister.“ Christian Wagners prophetische Worte.

Es gibt Buchstabenfolgen, die wirken nachdrücklich in einen hinein, ohne dass man so genau sagen könnte, warum. So ist es hier; seit ich es gelesen habe, liebe ich Christian Wagners Oswalds Gedächtnis. Nun habe ich mich ihm ein wenig zugewandt … Weiterlesen

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„Komm, o komm zum stillen Grund!“ – Über Abgründe des Todes und Kräfte der Stille in Gedichten, Liedern und Novellen.

Vorab hier ein aktuelles Video zu Ur-Thema der deutschen Kultur: Die dreifach gefährliche Stille   Der folgende Post basiert auf dem Themenabend des Literaturkreises Bad Kissingen vom 18. Dezember 2018: Stille hat, wie alles in unserem Leben, eine dunkle Seite … Weiterlesen

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Den dunklen König entlarven! Ein großes Ego nicht als Herzqualität ausgeben! Denken wertschätzen: Schillers Ballade „Der Taucher“.

In Schillers Ballade steht nicht nur der so mutige Edelknecht im Mittelpunkt, sondern auch ein König, der auf eine Weise mit dem Leben seiner Untertanen spielt, wie man es bei Autokraten nun einmal erlebt, auch heute noch – gerade heute … Weiterlesen

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„Höre Mutter meine letzte Bitte: / Einen Scheiterhaufen schichte du / …“ – Goethes „Braut von Korinth“ – ein Menetekel gegen bigotte Moral und falsche Mütterlichkeit.

Goethe hat mit seiner 1797 im berühmten Balladenjahr verfassten Ballade in Weimar und deutschlandweit zum Teil für helle Empörung gesorgt, immerhin geht es u.a. um das Motiv des Widergängers, eines Toten also, der unter den Lebenden auftaucht, verbunden mit dem … Weiterlesen

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„Ich kann ohne Schneewittchen nicht leben!“ – Einer der schönsten Sätze, die ich kenne!

Dieser Satz des Königssohnes gehört unter den geschriebenen Worten zu meinen absoluten Lieblingssätzen und neben Aschenputtel – jenes aus einem anderen Grund, von dem ich ein andermal erzähle – gehört Sneewittchen zu meinen Lieblingsmärchen, nicht nur, weil der Prinz durch … Weiterlesen

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Ungezähltem Volk im Dunkeln / weist ein Sieger Sonnenwege. – Ostergedanken eines Christian Morgenstern

Wer Karfreitag durch die Augen eines Jesus gesehen hat, weiß, dass dieser Mensch zu Recht ein Überwinder genannt werden kann. Schließlich war schon Gethsemane für ihn eine harte Prüfung gewesen. Der ein oder andere wird die Erfahrung, die er machte, … Weiterlesen

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