Archiv der Kategorie: Gedicht

Zwei Wege zur Wahrheit.

  Die Übereinstimmung. Wahrheit suchen wir beide; du außen im Leben, ich innen In dem Herzen, und so findet sie jeder gewiss. Ist das Auge gesund, so begegnet es außen dem Schöpfer, Ist es das Herz, dann gewiss spiegelt es … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Erziehung und Schule, Fülle des Lebens, Gedicht, geistige Welt, Literatur, Philosophie | Kommentar hinterlassen

. . . das darf doch nur eine Königin, daß sie tanzt in den Gassen: tanzt! – Maries Wahnsinn.

Manche Gedichte spülen unsere Gehirngänge durch. Sie entsprechen so wenig unseren Denkmustern und laufen unseren Denkgewohnheiten quer. Unbequem sind sie zu lesen, für uns, die doch erwarten, dass uns alles mund- und gehirngerecht serviert wird, dass wir immer bestätigt werden … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Literatur | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Halb zog sie ihn, halb sank er hin! – Wer alles lauscht dem feuchten Weib? – Goethes Ballade „Der Fischer“

Klar geht es in der Ballade Goethes in erster Linie um einen Fischer, dessen äußere Erscheinung glauben machen kann, er sei cool genug, dem Wasser samt feuchtem Weib zu widerstehen. Aber wenn man genau hinschaut, ist auch von unserer coolen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Fülle des Lebens, Gedicht, geistige Welt, Leben und Tod, Literatur, Mythologie, Symbol als Wirklichkeit, Weiblichkeit | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | 3 Kommentare

Kleiner Jakob, kleiner Jakob, komm‘ zu Haus! – Ernst Moritz Arndt und sein deutsches Wesen. –

 Auch ein Beitrag zur ach so gar nicht existenten Leitkultur. Frau Özoğuz gewidmet! Klage um den kleinen Jakob ist ein Gedicht, über das man leicht hinweglesen, ja höchstens die ersten Zeilen konsumieren und dann weiterblättern mag. Es sei denn, man … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Fülle des Lebens, Gedicht, geistige Welt, Literatur, Märchen, Mythologie, Symbol als Wirklichkeit | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 2 Kommentare

Muttertage sind nicht immer Fleurop-Tage. – Annette von Droste-Hülshoffs „Die junge Mutter“.

Unserer Gesellschaft, die zu oft das Grelle, das Laute sucht, vermittelt das Gedicht der Droste über Die junge Mutter, dass Muttersein die Möglichkeit der Begegnung mit Vergänglichkeit und Tod einschließt, wie sie leidvoller nicht sein kann. Wenig bekannt ist manches … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Leben und Tod | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 2 Kommentare

Zwölf Verse Rilkes über den ungeschaffnen Gang des Schwanes: Mühsal, die sich lohnt!

. Der Schwan Diese Mühsal, durch noch Ungetanes schwer und wie gebunden hinzugehn, gleicht dem ungeschaffnen Gang des Schwanes. Und das Sterben, dieses Nichtmehrfassen jenes Grunds, auf dem wir täglich stehn, seinem ängstlichen Sich-Niederlassen – : in die Wasser, die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Leben und Tod, Literatur, Natur, Symbol als Wirklichkeit | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Und im Innern weint ein Quell! – Schicksalhaft verloren durch die Liebe. Rainer Maria Rilkes Gedicht „Eros“.

. Selten hat mich eine Gedichtzeile sofort so angesprochen wie die letzte aus Rainer Maria Rilkes im Februar 1924 verfasstes Gedicht Eros, gestaltet in durchgehend reinen Kreuzreimen und fünfhebigem Trochäus, der keine Wahl lässt: . Masken! Masken! Dass man Eros … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Liebe, Literatur | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

„In meinem Herzen ist eine Stelle, / Da blüht nichts mehr.“ – Zeit heilt nicht alle Wunden.

. Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein, Und während Tage und Jahre verstreichen, Werden sie Stein. Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre, Sie scheinen zerronnen wie Schaum. Doch du … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Literatur | Verschlagwortet mit , , | 4 Kommentare

Respekt vor der Wahrheit! Damit das Schachbrett des Lebens nicht zum Schlachtfeld des Lebens wird! – Schillers „Das verschleierte Bild zu Saïs“.

Warum ich kürzlich den Beitrag über Novalis´ Märchen geschrieben habe und auch diesen über Schillers Ballade Das verschleierte Bild zu Saïs: Vor allem die Protagonisten unserer Kultur, also Geistes- und Naturwissenschaftler sowie Politiker, haben m. E. nicht verstanden, was diese … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Fülle des Lebens, Gedicht, geistige Welt, Leben und Tod, Literatur, Mann und Frau, Mythologie, Symbol als Wirklichkeit | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen