Archiv der Kategorie: Gedicht

Halb zog sie ihn, halb sank er hin! – Wer alles lauscht dem feuchten Weib? – Goethes Ballade „Der Fischer“

Klar geht es in der Ballade Goethes in erster Linie um einen Fischer, dessen äußere Erscheinung glauben machen kann, er sei cool genug, dem Wasser samt feuchtem Weib zu widerstehen. Aber wenn man genau hinschaut, ist auch von unserer coolen … Weiterlesen

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Kleiner Jakob, kleiner Jakob, komm‘ zu Haus! – Ernst Moritz Arndt und sein deutsches Wesen. –

 Auch ein Beitrag zur ach so gar nicht existenten Leitkultur. Frau Özoğuz gewidmet! Klage um den kleinen Jakob ist ein Gedicht, über das man leicht hinweglesen, ja höchstens die ersten Zeilen konsumieren und dann weiterblättern mag. Es sei denn, man … Weiterlesen

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Muttertage sind nicht immer Fleurop-Tage. – Annette von Droste-Hülshoffs „Die junge Mutter“.

Unserer Gesellschaft, die zu oft das Grelle, das Laute sucht, vermittelt das Gedicht der Droste über Die junge Mutter, dass Muttersein die Möglichkeit der Begegnung mit Vergänglichkeit und Tod einschließt, wie sie leidvoller nicht sein kann. Wenig bekannt ist manches … Weiterlesen

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Zwölf Verse Rilkes über den ungeschaffnen Gang des Schwanes: Mühsal, die sich lohnt!

. Der Schwan Diese Mühsal, durch noch Ungetanes schwer und wie gebunden hinzugehn, gleicht dem ungeschaffnen Gang des Schwanes. Und das Sterben, dieses Nichtmehrfassen jenes Grunds, auf dem wir täglich stehn, seinem ängstlichen Sich-Niederlassen – : in die Wasser, die … Weiterlesen

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Und im Innern weint ein Quell! – Schicksalhaft verloren durch die Liebe. Rainer Maria Rilkes Gedicht „Eros“.

. Selten hat mich eine Gedichtzeile sofort so angesprochen wie die letzte aus Rainer Maria Rilkes im Februar 1924 verfasstes Gedicht Eros, gestaltet in durchgehend reinen Kreuzreimen und fünfhebigem Trochäus, der keine Wahl lässt: . Masken! Masken! Dass man Eros … Weiterlesen

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„In meinem Herzen ist eine Stelle, / Da blüht nichts mehr.“ – Zeit heilt nicht alle Wunden.

. Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein, Und während Tage und Jahre verstreichen, Werden sie Stein. Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre, Sie scheinen zerronnen wie Schaum. Doch du … Weiterlesen

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Respekt vor der Wahrheit! Damit das Schachbrett des Lebens nicht zum Schlachtfeld des Lebens wird! – Schillers „Das verschleierte Bild zu Saïs“.

Warum ich kürzlich den Beitrag über Novalis´ Märchen geschrieben habe und auch diesen über Schillers Ballade Das verschleierte Bild zu Saïs: Vor allem die Protagonisten unserer Kultur, also Geistes- und Naturwissenschaftler sowie Politiker, haben m. E. nicht verstanden, was diese … Weiterlesen

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Wenn Sterne Wellen der Liebe lenken! – Über Friedrich Hebbels „Das Heiligste“.

In den letzten Tagen habe ich mich für einen Blog-Artikel mit der ZDF-Sendung Make Love auseinandergesetzt und den Videos der Moderatorin und Sexologin Ann-Merlene Henning. Unter diesen findet sich einer zum Thema Mein Partner ist immer so leise im Bett! … Weiterlesen

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♥ „Liebster von allen Gottes-Gedanken“! – Auf diese Liebesbekundung muss man erst einmal kommen!

Welche Frau möchte nicht nach 27 Jahren gemeinsam verbrachter Lebenszeit diese Worte von ihrem Mann hören? Goethe schrieb sie am 24. Mai 1815 auf der Fahrt nach Wiesbaden seiner Christiane, wohl wissend um deren Gesundheitszustand und vielleicht auch schon ahnend, … Weiterlesen

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