Schlagwort-Archive: Gedicht

„Und Engel treten leise aus den blauen Augen / der Liebenden, die sanfter leiden.“ – Trakls ´Herbst des Einsamen´.

. Der Herbst des Einsamen Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle, Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen. Ein reines Blau tritt aus verfallner Hülle; Der Flug der Vögel tönt von alten Sagen. Gekeltert ist der Wein, die milde … Weiterlesen

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Muttertage sind nicht immer Fleurop-Tage. – Annette von Droste-Hülshoffs „Die junge Mutter“.

Unserer Gesellschaft, die zu oft das Grelle, das Laute sucht, vermittelt das Gedicht der Droste über Die junge Mutter, dass Muttersein die Möglichkeit der Begegnung mit Vergänglichkeit und Tod einschließt, wie sie leidvoller nicht sein kann. Wenig bekannt ist manches … Weiterlesen

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SCHÖNE JUNITAGE – ein langweiliges Gedicht kann existentielle Fragen stellen!

Natürlich provoziert solch eine Ansage eine gedankliche Gegenbewegung und Du magst als Leserin oder Leser nun genauer hinschauen: Ist das Gedicht denn wirklich so langweilig wie apostrophiert? Aber mal ehrlich: Wenn ein Gedicht Schöne Junitage überschrieben ist und der Verfasser … Weiterlesen

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Die Mutter liegt mir stets im Sinn! – Heinrich Heines Mutterland-Gedanken.

Für Heinrich Heine war Heimatland Mutterland. Dachte er an Deutschland, dann dachte er an seine Mutter In gewisser Weise war das seltsam, denn eigentlich mochte er den Vater lieber. Jedenfalls lesen wir in der Biografie von Hauschild/Werner: Die Mutter, deren derb … Weiterlesen

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Als ob die Gottheit nahe wär´ – Friedrich Schillers „Die Kraniche des Ibykus

Lange Zeit habe ich mit dieser Ballade wenig angefangen. Kaum etwas an ihr hat mich angezogen, ja, ich fand sie ziemlich langatmig und thematisch uninteressant, obwohl sie ja nun – wie ich mittlerweile finde – wirklich nicht langatmig ist und … Weiterlesen

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„Du siehst, dass ich ein Sucher bin.“ – Was uns Rilke vermittelt: Wer über Gott spricht, spricht zumeist in Wahrheit über sich!

In den letzten Tagen habe ich mich wieder einmal mit Rilke beschäftigt und mir ist aufgefallen, wie sehr er in der Tat sucht, Gott sucht, und wie unterschiedlich die Blicke sind, die er auf ihn wirft, und die Worte, mit … Weiterlesen

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Durch das Fenster seiner weiblichen Seite: Rainer Maria Rilke auf den Spuren der Liebe in „Die Liebende“

Wir aber, die wir uns Gott vorgenommen haben, wir können nicht fertig werden. Malte Laurids Brigge   Manchem mag die Begrifflichkeit etwas unangemessen erscheinen, aber ich möchte dennoch Rainer Maria Rilkes Lyrik als sehr weiblich bezeichnen: So viel Gefühl, Zartheit, … Weiterlesen

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Mit Flammenschrift ins treue Herz geschrieben – Goethes Marienbader Elegie: fromm sein durch Liebe!

Wie kaum ein anderes Werk hat Goethe seine Marienbader Elegie geliebt. Nur wenige enthalten so viel Goethe, so viel seiner tiefsten Überzeugung, die ja zugleich zutiefst religiös war. Wenn irgendwo die Aussage C.G. Jungs – anima naturaliter religiosa, dass also … Weiterlesen

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Der einfältige Weg zur Erleuchtung: Vom Licht in der Nacht in Richard Dehmels „Manche Nacht“

Vom einfältigen Weg ist – darauf möchte ich vorab Bezug nehmen – auf wunderbare Weise in Matthias Claudius´ Abendlied die Rede. Dort heißt es in Strophe 5:. Gott, lass dein Reich uns schauen, auf nichts Vergänglichs trauen, nicht Eitelkeit und … Weiterlesen

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