Schlagwort-Archive: Herbst

„Und Engel treten leise aus den blauen Augen / der Liebenden, die sanfter leiden.“ – Trakls ´Herbst des Einsamen´.

. Der Herbst des Einsamen Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle, Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen. Ein reines Blau tritt aus verfallner Hülle; Der Flug der Vögel tönt von alten Sagen. Gekeltert ist der Wein, die milde … Weiterlesen

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Was Hölderlin ahnte, Rilke wusste und Mikhaël Aïvanhov offenlegt: Herbst ist die Zeit des Eigentums – nur ein geschützter Herd ist Goldes wert.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das Herbstgedicht Hölderlins, Mein Eigentum, und auf Rilkes Herbsttag, die ich beide an anderer Stelle unter anderen Gesichtspunkten interpretiert habe (siehe die vorausgehenden Verlinkungen); hier jedoch möchte ich Tiefergehendes ansprechen und ziehe zur Verdeutlichung … Weiterlesen

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Lernen wir Vertrauen! Eduard Mörikes Herbst-Perle „Septembermorgen“: Im Nebel ruhet noch die Welt …

SeptemberMorgen Im Nebel ruhet noch die Welt, Noch träumen Wald und Wiesen: Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, Den blauen Himmel unverstellt, Herbstkräftig die gedämpfte Welt In warmem Golde fließen. 23 Jahre war Mörike alt, als er dieses Gedicht … Weiterlesen

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Sei du, Gesang, mein freundlich Asyl! – Verse wider ein zwanghaftes Online-Sein.

  Es gibt Menschen, die mit der Erde, ihrem Erdenleben nicht fest verbunden sind. Oft wissen sie selbst darum. Sie spüren, dass sie um Erde als Heimat zu kämpfen, sich besonders um sie zu bemühen haben. Gerade der Herbst, eine … Weiterlesen

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Herr, es ist Zeit! Deine Zeit! – Rainer Maria Rilkes „Herbsttag“

. HERBSTTAG Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren lass die Winde los. Befiehl den letzten Früchten voll zu sein; gib ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie … Weiterlesen

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