Schlagwort-Archive: Mutter

„Könnt ich an ihrem Halse schluchzen, klagen!“ – Mutterwunden deutscher Dichter: Nikolaus Lenau, Heinrich Heine, Friedrich Hebbel, Karl May. – Ein Muttertagspost.

Ich trag im Herzen eine tiefe Wunde Und will sie stumm bis an mein Ende tragen; Ich fühl ihr rastlos immer tiefres Nagen, Und wie das Leben bricht von Stund zu Stunde. Schon mit 5 Jahren verlor Nikolaus Lenau, der … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Liebe | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Hölderlins „Friedensfeier” vermittelt Wert und Würde des Vaters, des Sohnes und der Mutter. (III)

Link Teil I: Ankunft des Friedensfürsten. Link Teil II: „Auch darf alsdann das freche drübergehn“ Die bisher besprochenen Strophen I – VI vorab zum nochmal Nachlesen In einer Familie ist der Familientisch deren Zentrum. Der Vater hat seinen Platz, die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Bibel, Fülle des Lebens, Gedicht, Indianer, Literatur, seelische und geistige Erziehung | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Muttertage sind nicht immer Fleurop-Tage. – Annette von Droste-Hülshoffs „Die junge Mutter“.

Unserer Gesellschaft, die zu oft das Grelle, das Laute sucht, vermittelt das Gedicht der Droste über Die junge Mutter, dass Muttersein die Möglichkeit der Begegnung mit Vergänglichkeit und Tod einschließt, wie sie leidvoller nicht sein kann. Wenig bekannt ist manches … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Leben und Tod | Verschlagwortet mit , , , , , , , | 2 Kommentare

Den Weltgesang finden, den Tod überwinden, Erde gestalten: Friedrich Rückerts „Waldstille“.

Selten habe ich ein Gedicht gelesen, das thematisch so viel anspricht, so vielschichtig ist. Es ist wohl so wie jener Mann, der es geschrieben hat, der 50 Sprachen beherrschte und aus 44 Sprachen Texte übersetzte, der 10 Kinder zeugte, wobei … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Fülle des Lebens, Gedicht, Leben und Tod, Natur, Natur und Geist, seelische und geistige Erziehung, Symbol als Wirklichkeit | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Wo die Mutter der Dinge, die verschleierte Jungfrau wohnt! Novalis´ Märchen von Hyazinth und Rosenblütchen.

Das Märchen von Hyazinth und Rosenblütchen findet sich in Friedrich von Hardenbergs – besser bekannt unter seinem Künstlernamen Novalis (1772-1801) – Fragment gebliebener Erzählung Die Lehrlinge zu Saïs. Natürlich enthält sie alle Ingredienzen eines romantischen Werkes: Die ganze Natur lebt, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens | Verschlagwortet mit , , , , , | 2 Kommentare

„Ich sehne oft nach einer Mutter mich!“ – Gedanken zu unseren Muttertagen.

Wie sehr ein Mutterbild zerrissen sein kann, zeigen obige Worte auf dem Hintergrund jener, die einer unserer größten Dichter in Bezug auf seine Mutter, die diese Worte nach dem Tod ihres Sohnes gelesen haben wird, ebenfalls äußerte: „Sie liegt in … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Liebe, Mann und Frau, Weiblichkeit | Verschlagwortet mit , , | 9 Kommentare

Die Mutter liegt mir stets im Sinn! – Heinrich Heines Mutterland-Gedanken.

Für Heinrich Heine war Heimatland Mutterland. Dachte er an Deutschland, dann dachte er an seine Mutter In gewisser Weise war das seltsam, denn eigentlich mochte er den Vater lieber. Jedenfalls lesen wir in der Biografie von Hauschild/Werner: Die Mutter, deren derb … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Gedicht, Literatur, Weiblichkeit | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Dir will ich meines Liebsten Augen geben / Und seiner Seele flammenreiches Glühn. – Mascha Kalékos „An mein Kind“.

In vielen Gedichten der Mascha Kaléko findet sich ein zauberhaft wehmütiger Ton, der ihre Leser angezogen hat und es heute mehr denn je tut. Das erste Gedicht, das ich von ihr las, war Souvenir à Kladow. Es hat mich sofort in … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Bibel, Fülle des Lebens, Gedicht, Liebe, Literatur | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Ein erschütterndes Beispiel von Vaterlosigkeit: Franz Kafkas Kurzgeschichte „Heimkehr“

Als Franz Kafka 41-jährig stirbt, hatte die Tuberkolose gesiegt, die zuletzt auch seinen Kehlkopf ergriffen hatte. Eine Tuberkolose befällt in der Regel die Lunge, das Organ, das uns mit dem Leben, mit dem Atem, mit dem Lebensatem verbindet. Kafka konnte … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Fülle des Lebens, Liebe, Symbol als Wirklichkeit | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar