Archiv der Kategorie: Weiblichkeit

Nur weil ein Mann meint, Gott spielen zu müssen: Rose Ausländers „Damit kein Licht uns liebe“ – so aktuell wie nie!

Zur Situation der Menschen in der Ukraine fällt mir ein Gedicht von Rose Ausländer ein: Damit kein Licht uns liebe Sie kamenmit scharfen Fahnen und Pistolen schossen alle Sterne und den Mond abdamit kein Licht uns bliebedamit kein Licht uns liebe … Weiterlesen

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Irrsinniger Putin, der Irrsinn von 11 US-amerikanischen Flugzeugträgern, Gretel, ein not-wendendes Hexenfeuer und die Wahrheit der Märchen:

Vor einigen Tagen habe ich einen Beitrag auf Facebook veröffentlicht, den doch einige meiner Leser angesichts der  Vereinbarungen der OSZE-Charta und des Versprechens des Westens, dass es keine NATO-Osterweiterung geben werde, einseitig fanden, auch angesichts der Tatsache, wie der Westen überhaupt mit … Weiterlesen

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Wege aus der Corona-Zeit: „Die Skelettfrau.“ Ein Märchen.

In einer seelenlosen Gesellschaft ist die Welt zu einer großen Börse geworden. Entscheidungen sind in Sekundenbruchteilen zu treffen, die Menschen bestimmen nicht mehr selbst ihr Leben, sondern die Kurse, von deren Launen die Menschen sich abhängig gemacht haben. Wie in … Weiterlesen

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Was die Ewigkeit des Weiblichen ausmacht. – Worte, verfasst von einer, die ich, Mann, als Weib empfinde:

. Jenen, die auf dem Holzstoß prasselnde Bisse zermalmen, Bin ich gleich, ich, das Weib, das Geschlecht, Mutter, Gebärerin. Über die Zeugenden, die Gezeugten lodert mein Herz ewig hin. Meine Seele kniet und singt Psalmen. . Wenn sich eine Frau, … Weiterlesen

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Geschändete Brüste. Lyrik kann so gnadenlos sein: Gertrud Kolmars „Die gelbe Schlange“ und „Mörder Taube“

Gnadenlos erbarmungslos war ihr Tod. Gertrud Kolmar starb auf dem Weg nach oder in  Auschwitz. Ihre Spur verliert sich nach dem Abtransport. – Es gab aber wohl etwas, was sie womöglich als noch erbarmungsloser empfunden haben mag. Es kriecht als … Weiterlesen

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„Wohin dein Herz mich führe / frag ich nicht nach.“ – Frauen wollen keinen Mann ohne Herz – wenn er aber Rilke heißt? Eine Gedichtinterpretation in Gender-Zeiten.

Alle zwei, drei Wochen gucke ich mal in einem Literaturforum vorbei, in dem ich Mitglied bin. Die am liebsten gelesene Literatur sind eine gewisse Art von Poesiealbum-Sprüchen, wenn bitte möglich von einem möglichst namhaften Dichter; und wenn man dann noch … Weiterlesen

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„Komm, o komm zum stillen Grund!“ – Über Abgründe des Todes und Kräfte der Stille in Gedichten, Liedern und Novellen.

Vorab hier ein aktuelles Video zu Ur-Thema der deutschen Kultur: Die dreifach gefährliche Stille   Der folgende Post basiert auf dem Themenabend des Literaturkreises Bad Kissingen vom 18. Dezember 2018: Stille hat, wie alles in unserem Leben, eine dunkle Seite … Weiterlesen

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Ein Leben zu führen, das zu wahrer Wirklichkeit vordringt, vermag uns Goethe in „Eins und alles“ zu lehren.

Zunächst gilt es zu sagen, dass man sich nicht von den ersten beiden Strophen des wahrscheinlich 1821 vollendeten Gedichtes irritieren lassen sollte, klingen sie doch ziemlich esoterisch abgehoben, wenn die Weltseele beschworen und, mit dem Weltgeist zu ringen, als höchst … Weiterlesen

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Halb zog sie ihn, halb sank er hin! – Wer alles lauscht dem feuchten Weib? – Goethes Ballade „Der Fischer“

Klar geht es in der Ballade Goethes in erster Linie um einen Fischer, dessen äußere Erscheinung glauben machen kann, er sei cool genug, dem Wasser samt feuchtem Weib zu widerstehen. Aber wenn man genau hinschaut, ist auch von unserer coolen … Weiterlesen

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