Schlagwort-Archive: Rainer Maria Rilke

. . . das darf doch nur eine Königin, daß sie tanzt in den Gassen: tanzt! – Maries Wahnsinn.

Manche Gedichte spülen unsere Gehirngänge durch. Sie entsprechen so wenig unseren Denkmustern und laufen unseren Denkgewohnheiten quer. Unbequem sind sie zu lesen, für uns, die doch erwarten, dass uns alles mund- und gehirngerecht serviert wird, dass wir immer bestätigt werden … Weiterlesen

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Zwölf Verse Rilkes über den ungeschaffnen Gang des Schwanes: Mühsal, die sich lohnt!

. Der Schwan Diese Mühsal, durch noch Ungetanes schwer und wie gebunden hinzugehn, gleicht dem ungeschaffnen Gang des Schwanes. Und das Sterben, dieses Nichtmehrfassen jenes Grunds, auf dem wir täglich stehn, seinem ängstlichen Sich-Niederlassen – : in die Wasser, die … Weiterlesen

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Und im Innern weint ein Quell! – Schicksalhaft verloren durch die Liebe. Rainer Maria Rilkes Gedicht „Eros“.

. Selten hat mich eine Gedichtzeile sofort so angesprochen wie die letzte aus Rainer Maria Rilkes im Februar 1924 verfasstes Gedicht Eros, gestaltet in durchgehend reinen Kreuzreimen und fünfhebigem Trochäus, der keine Wahl lässt: . Masken! Masken! Dass man Eros … Weiterlesen

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⎈ ´Geh Deinem dunklen Gott entgegen!´ – Das war es nicht, was Rilke von seiner Lou hatte hören wollen.

Vielmehr zerriss es ihn schier, als er den am 16. Februar 1901 verfassten Abschiedsbrief in Händen hielt. Das machen die letzten Zeilen seines Abschiedsgedichtes an Lou Andreas- Salomé deutlich: . Warst mir die mütterlichste der Frauen, ein Freund warst Du, … Weiterlesen

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„Ich sehne oft nach einer Mutter mich!“ – Gedanken zu unseren Muttertagen.

Wie sehr ein Mutterbild zerrissen sein kann, zeigen obige Worte auf dem Hintergrund jener, die einer unserer größten Dichter in Bezug auf seine Mutter, die diese Worte nach dem Tod ihres Sohnes gelesen haben wird, ebenfalls äußerte: „Sie liegt in … Weiterlesen

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Phantastischer als Pharao! – An unsere ägyptischen Seelen.

Das Upgrade dauerte und dauerte. Ich griff zu einem Gedichtband und schlug zufällig ein Rilke-Gedicht, das mir bis dato unbekannt war, auf. Es war eines, das man liest und ihm vielleicht Respekt zollt, weil es ein Rilke-Gedicht ist (da muss es natürlich … Weiterlesen

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Ihr, von denen das Sein / leise sein großes Gesicht wegwandte! – Über Flüchtlinge im Niemandsland des Lebens.

Als ich obigen Beginn des Rilke-Gedichtes, das eigentlich Gebet für die Irren und Sträflinge überschrieben ist, heute las, kamen mir die Fernsehbilder zehntausender aus Aleppo flüchtender syrischer Frauen, Kinder und Männer in den Sinn, die im Niemandsland zwischen der Türkei und Syrien sind, … Weiterlesen

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Mild und leise / wie er lächelt . . . – Ist die Zeit der unglücklich Liebenden endlich vorbei?

Noch vor Romeo und Julia sind Tristan und Isolde jenes Paar, dass, wie Siegfried und Brünhilde, jene Liebenden verkörpern, die ihre Liebe nicht wirklich leben konnten. Immerhin waren Tristan und seiner Isolde in Richard Wagners Oper eine fulminante Liebesnacht vergönnt, bei … Weiterlesen

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Und deine kommenden Konturen dämmern . . . Über die Zeilen eines wahren Freimaurers. – Rainer Maria Rilkes „Werkleute sind wir“.

Nirgendwo habe ich einen Hinweis gefunden, Rainer Maria Rilke sei ein Freimaurer gewesen, also zu jener Organisation gehörig, die seit Jahrhunderten eher im Stillen wirkt und das auch will und so berühmte Mitglieder wie Mozart, Lessing, Goethe, Churchill, Louis Armstrong, … Weiterlesen

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