Schlagwort-Archive: Rainer Maria Rilke

Ich liebe meines Wesens Dunkelstunden, / in welchen meine Sinne sich vertiefen – Rainer Maria Rilke wagt einen Blick, den viele leider nicht wagen.

Manche Gedichte Rilkes haben eine ungeheure Tiefe. So wie das folgende, geschrieben in Berlin-Schmargendorf am 22.9. 1899. Rilke weiß, dass aus dem Dunkel unseres Inneren uns ein Wissen über uns zukommen kann, das im Grunde unerschöpflich ist. In vielen frühen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht | Verschlagwortet mit , | 1 Kommentar

Was Hölderlin ahnte, Rilke wusste und Mikhaël Aïvanhov offenlegt: Herbst ist die Zeit des Eigentums – nur ein geschützter Herd ist Goldes wert.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf das Herbstgedicht Hölderlins, Mein Eigentum, und auf Rilkes Herbsttag, die ich beide an anderer Stelle unter anderen Gesichtspunkten interpretiert habe (siehe die vorausgehenden Verlinkungen); hier jedoch möchte ich Tiefergehendes ansprechen und ziehe zur Verdeutlichung … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

„Braucht nicht der Mond, damit sich sein Abbild im Dorfteich / fände, des fremden Gestirns große Erscheinung?“ – Rilkes Gedicht „Perlen entrollen”.

. Möglich, dass Perlen entrollen der Begegnung mit der berühmten Schauspielerin Eleonora Duse in Venedig zu verdanken ist, denn in jener Stadt, in der er sie traf, begann Rilke das Gedicht Anfang 1912 zu verfassen; vollendet hat er es allerdings … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Liebe, Literatur, Mann und Frau | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

. . . das darf doch nur eine Königin, daß sie tanzt in den Gassen: tanzt! – Maries Wahnsinn.

Manche Gedichte spülen unsere Gehirngänge durch. Sie entsprechen so wenig unseren Denkmustern und laufen unseren Denkgewohnheiten quer. Unbequem sind sie zu lesen, für uns, die doch erwarten, dass uns alles mund- und gehirngerecht serviert wird, dass wir immer bestätigt werden … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Literatur | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Zwölf Verse Rilkes über den ungeschaffnen Gang des Schwanes: Mühsal, die sich lohnt!

. Der Schwan Diese Mühsal, durch noch Ungetanes schwer und wie gebunden hinzugehn, gleicht dem ungeschaffnen Gang des Schwanes. Und das Sterben, dieses Nichtmehrfassen jenes Grunds, auf dem wir täglich stehn, seinem ängstlichen Sich-Niederlassen – : in die Wasser, die … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Leben und Tod, Literatur, Natur, Symbol als Wirklichkeit | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Und im Innern weint ein Quell! – Schicksalhaft verloren durch die Liebe. Rainer Maria Rilkes Gedicht „Eros“.

. Selten hat mich eine Gedichtzeile sofort so angesprochen wie die letzte aus Rainer Maria Rilkes im Februar 1924 verfasstes Gedicht Eros, gestaltet in durchgehend reinen Kreuzreimen und fünfhebigem Trochäus, der keine Wahl lässt: . Masken! Masken! Dass man Eros … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Liebe, Literatur | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

´Geh Deinem dunklen Gott entgegen!´ – Das war es nicht, was Rilke von seiner Lou hatte hören wollen.

Vielmehr zerriss es ihn schier, als er den am 16. Februar 1901 verfassten Abschiedsbrief in Händen hielt. Das machen die letzten Zeilen seines Abschiedsgedichtes an Lou Andreas- Salomé deutlich: Warst mir die mütterlichste der Frauen, ein Freund warst Du, wie … Weiterlesen

Veröffentlicht unter über unsere Seele, Fülle des Lebens, geistige Welt, Literatur, Philosophie, Symbol als Wirklichkeit | Verschlagwortet mit , , , , | 3 Kommentare

„Ich sehne oft nach einer Mutter mich!“ – Gedanken zu unseren Muttertagen.

Wie sehr ein Mutterbild zerrissen sein kann, zeigen obige Worte auf dem Hintergrund jener, die einer unserer größten Dichter in Bezug auf seine Mutter, die diese Worte nach dem Tod ihres Sohnes gelesen haben wird, ebenfalls äußerte: „Sie liegt in … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens, Gedicht, Liebe, Mann und Frau, Weiblichkeit | Verschlagwortet mit , , | 9 Kommentare

Phantastischer als Pharao! – An unsere ägyptischen Seelen.

Das Upgrade dauerte und dauerte. Ich griff zu einem Gedichtband und schlug zufällig ein Rilke-Gedicht, das mir bis dato unbekannt war, auf. Es war eines, das man liest und ihm vielleicht Respekt zollt, weil es ein Rilke-Gedicht ist (da muss es natürlich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Fülle des Lebens | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen