Die Hohe Schule der Einfachheit – warum Volkslieder so wertvoll sind! – Zu Gast bei Art d´Hommage.

Seit über 1000 Jahren prägen Volkslieder unsere Kultur, im Mittelalter noch als Vagantendichtung, gesungen also von Studenten, die von Uni-Ort zu Uni-Ort reisten und sich ein Essen verdienen wollten, gesungen auch von arbeitslosen Klerikern oder Mönchen, die aus dem Kloster weggelaufen waren ebenso wie von fahrenden Sängern. Manche werden von den Carmina Burana gehört haben, jener erst 1803 im Kloster Benediktbeuren entdeckten Liedersammlung, deren Bandbreite riesig ist – im Mittelpunkt stehen Liebeslieder, zum Teil recht derber Natur – , in der Lieder vorwiegend aus dem 11. und 12. Jahrhundert aufgezeichnet sind.

Heute dümpeln Volkslieder etwas dahin – leider, denn sie enthalten einen reichen Schatz an einem inneren Wissen, zu dem zumindest unser Unbewusstes immer Zugang hat.

In meinem Gespräch mit Rainer Dahlhaus habe ich einiges davon aufzuzeigen versucht.

 

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