„Das macht man nicht!“ – Religion und Moral, Ägyptisches Totenbuch und ein Krakenversteher namens Richard David Precht.

Dieser Post setzt die Beitrage zum Thema des Verhältnisses von Tier und Mensch fort, wie sie hier begannen

Anlässlich der Lektüre von Tiere denken mag manchem bewusst werden, wie notwendig die Urkunden der Menschheit sind, seien es die Ägyptischen Totenbücher, der Hymnus Echnatons oder die Zehn Gebote, und wie sehr die Degeneration der Werte in unserem Alltag mit einem Niedergang der Kultur des Religiösen zusammenhängt, einer Ebene, zu der Richard David Precht keinen Zugang hat. Für seine Haltung macht er sich und die Menschheit lieber zum Affen.

Natürlich stellt sich die Frage, warum es Precht solch ein Herzensanliegen ist, dass, wie er schreibt, der Mensch, „ein besonderes Tier unter vielen auf andere Weise besonderen Tieren“ ist. Immerhin lässt Precht den Menschen sogar das „optimalste aller Tiere“ sein, ein „Allesfresser mit einer großen Nahrungsbandbreite“, wobei „Nüchtern betrachtet (..) sich aber sowohl ´Tier´ als auch ´Mensch´ nicht eindeutig definieren“ lassen und zudem die Molekulargenetik zeige, dass Menschen biologisch Schimpansen seien.

Es fällt in diesem Zusammenhang – übrigens nicht nur bei Precht, sondern auch bei Bräuer, Wohlleben (siehe vorausgegangene Posts) und anderen – auf, wie sehr immer wieder betont wird, dass etwas biologisch so sei, z.B. eben der Mensch ein Affe.

Biologie ist in ihrem Ursprung die Lehre vom Leben (griechisch bíos = Leben) und man kommt nicht umhin wahrzunehmen, wie sehr ein ganz und gar reduzierter Begriff von Leben erwünscht ist.

Wenn man Leben, biologisch gesehen, von Leben, wie auch immer gesehen, trennt, lässt sich beides bestens entzaubern. Das ist die Strategie derer, die den Menschen – ob bewusst oder unbewusst – seines wahren Wesens berauben wollen, was leider zunehmend zu gelingen scheint.

Solche Reduktionen sollen den Menschen von religiösen Wahnvorstellungen trennen, wie der, er sei die Krone der Schöpfung. Zwar gesteht Precht zu, dass der Prozess, die Natur unserer Natur zu erkennen, noch lange nicht abgeschlossen sei, zugleich aber weiß er trotz aller selbst eingestandener Unklarheiten im Hinblick auf die Ergebnisse der Evolutionsforschung mit größter Selbstverständlichkeit, dass man den aufrechten Gang und damit auch den Menschen im Grunde nur als Zufallsprodukt der Evolution sehen kann.

Keine Grenze sei zu erkennen zwischen Mensch und Tier, Evolution sei Zweckmäßigkeit ohne Zweck und es würde auch ausreichen zu sagen, „dass alles in der Natur überleben kann, das für eine Art keinen tödlichen Nachteil hatte. Vermutlich überlebt in der Evolution nicht nur Zweckmäßiges, sondern jede Veränderung, die zumindest nicht zum Aussterben führt, und möglicherweise liegt gerade hierin der Grund für eine große Artenvielfalt.“

Trivialer und reduzierter kann man den kleinsten gemeinsamen Teiler alles Lebens auch des menschlichen, kaum formulieren und den Menschen zum Affen des Zufalls machen.
Keine Rede also von einer Weltenvernunft oder einem Geist, der allem zugrunde liegt. Stattdessen gibt Precht lieber die, welche einen Sinn sehen in all dem heterogenen Geschehen des Schöpfungsprozesses in einer für ihn typischen Formulierung der Lächerlichkeit preis: „Am Anfang steht ein Plattenbau, eilig hochgezogen in sechs Tagen für einen einzigen Bewohner – den Menschen.“

Precht setzt dem Menschen sein „vollendetste(s) Lebewesen der Natur“, wie er formuliert, entgegen und das ist die Krake, die neben vielen anderen von ihm aufgezählten herausragenden Fähigkeiten vor allem dadurch beeindruckt, dass ihr „Liebesspiel (..) alles in den Schatten (stellt), was die Evolution ansonsten hervorgebracht hat. Mit drei Penissen stimuliert und massiert das Männchen die drei Klitoris des Weibchens und begattet es in kunstvollster Weise. Die Paarung ist ein nicht endendes Spiel aus Taumeln und Tanzen, schillerndsten Verfärbungen und zärtlichsten Ritualen. Und sie erstreckt sich uferlos in die Zeit, so lange, bis die Jungen geboren und vom Vater liebevoll betreut werden. Ein halbes Leben verbringt dieses bezaubernde Wesen ausschließlich mit Sex.“

Nirgendwo im Rahmen der 500 Buchseiten wird der Mensch auch nur annähernd so euphorisch dargestellt. Dafür krakeelt Precht mit bemüht aufsehenerregenden Formulierungen:

Wer hat uns auf die Hinterläufe gestellt?

Der Leser versteht, warum Precht so gern Tiere, bevorzugt Kraken denkt, eine Herangehensweise, die im Buchtitel – Tiere denken – angesprochen ist und man mag durchaus ahnen, welches Opfer es für den Autor bedeutet, statt Krakensex zu betreiben oder zumindest diesen zu denken, Bücher über Tiere zu schreiben und das, obwohl er als Mensch, verglichen mit der „größtmögliche(n) Komplexität“ einer Krake, evolutionär einen vergleichsweise „einfachen und simplen Weg“ ging. „Im Wesentlichen unverändert, ist er gefangen in dem Bauplan jener spitzmausähnlichen Wesen aus der Zeit der Dinosaurier, die zweiäugig, zweiohrig und vierbeinig durchs Dickicht huschten (…) In ihren kleinen, schwachen Körpern schlummerten ungenutzt die potenziellen genetischen Voraussetzungen zur Weltherrschaft.“

Wie hart muss das für einen ausgewiesener Philosophen sein, der Spitzmaus viel näher zu sein als einer Krake.

Mit dem aufrechten Gang ist es auch so eine Sache, denn ganz und gar unklar ist, ob „eine weise Voraussicht der Natur – oder etwas anderes – den Menschen auf die Hinterläufe gestellt“ hat.

„Aus Sicht der Wissenschaft“, so lässt uns Precht wissen, „war es weniger eine Sache der Seele als eine der Anpassung an die veränderte Umwelt“, zumal es sein könne, „dass die anatomische Fähigkeit zum aufrechten Gang nicht zweckhaft durch einen evolutionären Druck entstand. Vielleicht war sie nur eine Möglichkeit, von der sich allenfalls sagen lässt, dass sie nicht tödlich war und zum Aussterben führte. Gut denkbar, dass das Aufrechtgehen gar nicht dem Überleben diente“, zumal, so lesen wir, der aufrechte Gang den Menschen deutlich langsamer und nicht schneller machte und man nun auch noch die Ansicht mancher Paläoanthropologen, dass der aufrechte Gang wenigstens das Gehirn vor Überhitzung geschützt habe, nach neueren Erkenntnissen zu den Akten legen muss.

Letztendlich wissen wir bis heute nicht, „aus welchen Wurzeln und über welchen Weg der heutige Mensch entstand. Der entscheidende Zeitraum der Trennung von Menschenaffen und Urmenschen soll vor etwa sechs bis sieben Millionen Jahren gewesen sein.“

Danke jedenfalls, Richard David Precht, für die hundert Seiten umfassenden Ausführungen zum aufrechten Affen, die in der Erkenntnis gipfeln, dass unser Gang womöglich nicht einmal dem Überleben diente (geschweige denn dem Leben), danke für Krake, Spitzmaus, Gregoryspalten-Vulva, Homo rudolfensis, Homo ergaster oder auch Homo naledi, dessen Gehirn leider nur unwesentlich größer war als das der Australopithecinen – oder über was auch immer Sie geschrieben haben.

Kultur des Religiösen: endlich ist das Bashing erfolgreich

So wird auch dem letzten Leser klar: Wir wissen eigentlich nicht, warum wir so existieren, wie wir existieren. Es hätte im Grunde auch sein können, dass wir 2017 noch auf vier Extremitäten laufen. Und dass sogenannte Menschen sich heute per Handschlag zu begrüßen vermögen, ist eher Zufall und Laune der Evolution.

Wer Prechts Ausführungen zu dem Tier bei den Ägyptern, im Judentum, im Islam und im Christentum liest, dem wird schnell klar, dass diese Sicht Mittel zum Zweck ist, denn ich habe kaum ein Buch gelesen, dass so spitzzüngig, ohne wirklich die eigene Postion offen und ehrlich freizulegen, alles Religiöse lächerlich zu machen versucht, und zwar auf eine meist versteckt diskriminierende Weise; immer wieder finden sich mal offen, mal sublim diffamierende Formulierungen.

Precht fehlt die menschliche Größe, eine andere Position als vollwertig anzuerkennen.

Damit liegt er im Trend, denn das Religions-Bashing ist in.

Und das, obwohl auch dem Letzten heute langsam klar werden könnte, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Niedergang der Moral, dem Niedergang der Werte und dem Untergang der Kultur des Religiösen, wobei man sich im einstmals Christlichen Abendland dem Islam das noch nicht so recht traut, ins Gesicht zu sagen – zu vielen Islamisten sitzen die Bomben noch zu locker. Dafür kriegt das Christentum zusätzlich sein Fett ab. – So wird man Unbehagen los.

Für unseren Kulturbereich wird der angesprochene Niedergang an solch scheinbaren Nebensächlichkeiten deutlich, wie, dass eine zunehmend früher selbstverständliche Hilfsbereitschaft abnimmt und beispielsweise auf unseren Autobahnen keine Rettungsgassen mehr freigelassen werden, Jugendliche, aber auch Erwachsene sich zunehmend zu pöbelnden Scharen zusammenrotten, dreiste Verlogenheit binnen kürzester Zeit eine akzeptierte Kulturerrungenschaft geworden ist und wer einen Ladendiebstahl begeht, wie ein Krimineller behandelt wird, aber Hass-Postings kaum geahndet werden (wie lange hat es gedauert, wieviele Menschen sind geschmäht worden, bis nun endlich ein Gesetzgebungsverfahren anläuft) oder auch, dass den Fußball-Landesverbänden die Schiedsrichter ausgehen, weil zunehmend weniger eigentlich Sportengagierte sich den Aggressionen der Zuschauer auszusetzen bereit sind. Viele angehende Schiedsrichter kapitulieren bereits nach einem Jahr und berichtet wurde von einer 15-Jährigen Schiedsrichterin, die ein Spiel zweier Mädchenmannschaften pfiff und sich nach Spielschluss heftigsten Attacken von Eltern der Spielerinnen ausgesetzt sah, u.a. zwei Vätern, die sich vor ihr aufbauten und sie beschimpften – kein Einzelfall mehr, wie ich im Rahmen einer Reportage des Hessischen Rundfunks unlängst hörte.

Das gehört sich nicht!

Viele Kinder haben schon lange kein Verhältnis mehr zu fremdem Eigentum, und es sind deren Eltern, die die richtige Einstellung nicht vermitteln. Ich erinnere mich, dass meine Mutter mir nach zwei Stunden das Kicken auf der Straße untersagte mit dem Hinweis: Jetzt ist Schluss, ihr habt genug gelärmt!

Welche Eltern unterbinden heute nach vier oder fünf Stunden Kindergeschrei im Garten, das in vielen Dutzend Wohnungen zu hören ist, selbiges mit diesem schrecklich kinderunfreundlichen Hinweis, dass Anwohner auch mal Ruhe wollen? Heute treffen viele Lehrer, die sich noch der Aufgabe unterziehen, Kinder zu erziehen, auf das Phänomen, dass Letztere sie gar nicht verstehen, wenn sie Selbstverständliches anmahnen.

Das muss man sich einfach klarmachen: zu viele Kinder verstehen die Anforderungen von Lehrern nicht mehr, weil ihnen zu Hause der Unterschied zwischen Erwachsenen und ihnen selbst nicht mehr klargemacht wird – kein Wunder haben Lehrerinnen und Lehrer schlechte Karten -, wobei Letztere sich dennoch weiter bemühen und das tun, obwohl Precht via Fernsehen die Bürger dieses Land wissen ließ, dass an unseren Schulen die Kinder von den falschen Leuten nach den falschen Methoden in den falschen Dingen unterrichtet werden. – Gut, möchte ich sagen, dass es noch einige falsche Leute gibt, die mit falschen Methoden ihren Beruf betreiben. Ich finde im Übrigen – gerade auch in dieser pauschalen Verunglimpfung – Prechts Aussage eine der dümmsten und arrogantesten, die je im Deutschen Fernsehen gesprochen worden sind.

Klar dienten – und das wahrlich nicht zu knapp – moralische Forderungen auch der Gängelung und es wurden mit ihrer Hilfe Normen durchgesetzt, die heute ernsthaft niemand mehr möchte. Wer meiner Generation hat nicht mit dem Zeigefinger Lehrer Lämpels unliebsame Erfahrungen gemacht?

Aber eben nicht nur: Moral und moralische Forderungen standen auch für die Forderung nach Ehrlichkeit, nach Respekt vor dem Eigentum der Anderen, der Fähigkeit, Vater und Mutter zu ehren und für ältere Menschen in der Straßenbahn aufzustehen.

Es ist nicht nur die Zunahme der großen Konflikte auf der Erde, sondern betrifft auch die Tatsache, dass sich die Werte, die das Zusammenleben in einer Gesellschaft garantieren, zersetzen, und zwar so offensichtlich und unaufhaltsam, dass zunehmend mehr Menschen beunruhigt sind.

Was, wenn sich elementare Tugenden weiter so rasant abbauen?

Wie sehr haben wir alle unter dem Missbrauch eines Satzes gelitten, der da lautete: Das gehört sich nicht!
Und dennoch sehnen sich zunehmend Menschen wieder nach der Selbstverständlichkeit moralischer Anforderungen.

Es wird allerhöchste Zeit, dass sich diese Kultur wieder auf einen Moralbegriff besinnt, der – bei aller berechtigten Kritik und unheilvollen Entwicklungen – insgesamt von seinen Ursprüngen her ein Segen für die Menschheit war, den Bestand der menschlichen Kultur ermöglichte und in engster Verbindung mit dem Religiösen stand und steht. Dieses Religiöse verlieh der Moral ihr Herz. Mittlerweile ist sie nur noch ein vertrockneter Strohsack.

Ich halte es für eine ganz faule Ausrede, Moral und Religiöses mit dem Verweis auf Exzesse oder den Hinweis auf Inquisition und Co. beiseitezuschieben, weil jeder einigermaßen denkfähige Mensch im Grunde genau weiß, dass Religion und Moral Entwicklungsprozessen der menschlichen Seele unterworfen sind und immer nur die inneren Fähigkeiten der Menschen spiegeln können – bestes Beispiel ist nun einmal die katholische Kirche, die schon wenige Jahrhunderte nach Christi Geburt zu einem Machtinstrument degenerierte (das ist allerdings nur eine Seite ihrer Existenz!).

Doch der natürlichen Religiosität der menschlichen Seele und ihrer Moral ist es zu zu verdanken, dass trotz aller negativen Verformungen Menschen noch unterwegs zum siebten Schöpfungstag und der Krone der Entwicklung sind. Gerade in unserer Zeit sollten wir die Dokumente wieder ernst nehmen, die mit zu den ersten Ausgangspunkten moralischen Denkens, die uns überliefert sind, gehören. Auch deshalb ist es mir ein Anliegen, im Rahmen der Besprechung des Precht-Buches auf sie einzugehen:

Ägyyptische Totenbücher – Dokumente der Moral

Precht hat in seine Ausführungen zum Tier in Ägypten seltsamerweise die Ägyptischen Totenbücher, die den Toten Ägyptens als Wegweiser für das Leben nach dem Leben mit ins Grab gegeben wurden und von denen bisher mehr als 2000 gefunden worden sind, nicht einbezogen, nur an einer Stelle geht er kurz auf Pyramideninschriften ein. Das ist angesichts von deren Bedeutung Dilettantismus pur, zumal sie über das Verhältnis der Ägypter zur Natur und zum Tier auf fundamentale Weise Aufschluss geben. Die ägyptische Religiosität ist ohne sie in ihrer Tiefe gar nicht verstehbar.
Sie lassen offensichtlich werden, wie sehr den Ägyptern Moral wichtig war, gerade auch in Bezug auf Tiere.

Wenn Precht nicht so fürchterlich voreingenommen gegenüber allem Religiösen wäre, vor allem, wenn es auch nur den leisesten Ansatz von Anthropozentrismus, also dass nicht das Tier gleichwertig ist, sondern der Mensch im Mittelpunkt steht, hätte er vielleicht die drei wesentlichsten Aspekte ägyptischer Religiosität nicht außer acht gelassen: die Bedeutung der Isis als Großer Mutter, Mutter Natur, die ägyptischen Totenbücher und die überragende Bedeutung der Mysterien, eben der Isis-Mysterien für die ägyptische Religiosität.

Gewiss war – und darauf verweist Precht – die gelebte Religiosität (wie es heute nicht anders ist) von Ort zu Ort und von Zeit zu Zeit verschieden und nicht nur in Ägypten z. B. abhängig von den Interessen einer immer wieder auch korrupten Priesterschaft.
Und gewiss spricht Precht eine Fülle von Fakten an, aber er kommt dem eigentlichen Wesen nicht auf die Spur. Er summiert Quellen, erwähnt die Uräusschlange, die die Stirn eines Pharaos zierte, aber erläutert nicht, warum sie so wichtig ist.

Gleich zu Beginn weist er darauf hin, dass uns überall Tiere begegnen, in Inschriften, auf Reliefs, als Statuen und als Mumien. „Sie sind Götter, Vermittler zwischen den Sphären, oder Götterboten“. Von den heiligen Tieren der Ägypter spricht er als „Dolmetscher und Herold göttlicher Energien. Symbolisch transportiert es {das heilige Tier} das Wissen von der Evolution, die naturwissenschaftlich zwar nicht bekannt, aber religiös geahnt ist: als Erinnerung an den gemeinsamen transzendenten, das heißt: der menschlichen Erfahrung entzogenen Ursprung der Natur.“

Wenig später fragt er, nachdem er über heilige Tiere geschrieben hat, was überhaupt ein „heiliges“ Tier sei, ein Gott oder nur ein Symbol. Seine Antwort: „Zumeist dienen die Tiere im oben genannten Sinne als Medien, Manchmal aber sind sie zwischenzeitlicher Sitz eines göttlichen Prinzips.“

Symbolischer Transport des heiligen Wissens? – Tiere als Medien? – Zwischenzeitlich Sitz eines göttlichen Prinzips?

Alles klar?

Mich erinnern die Prechtschen Worthülsen an manche Kant-Stellen aus Grundlegung zur Metaphysik der Sitten oder auch Sartre-Stellen aus Das Sein und das Nichts, die keiner wirklich versteht, aber alles klingt so gelehrt. – Tiere als Medien? – Ja klar! – Tiere als Sitz eines göttlichen Prinzips? – Ja klar! – Zwischenzeitlich? – Wie denn sonst!

Wenn man weiß, wie Precht ansonsten mit spirituellen Zeugnissen von Völkern umgeht, wenn er z.B. von den extra für den Leser inszenierten Showdowns der Thora spricht, mit denen er vor allem das Judentum diskreditiert, und man um seine elternhäuslichen atheistischen Infusionen weiß, die dieser Mann, so entnehme ich all dem, was er schreibt, nie wirklich verarbeitet hat, dann kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass er auch nicht die Spur einer Ahnung hat, was Religion bedeutet, wie sie für die Griechen z.B. in den samothrakischen Mysterien ihren Ausdruck fanden (über die Schelling recht ausführlich geschrieben hat und auf die Goethe im Faust II Bezug genommen hat) und für die Ägypter in den Isis-Mysterien.

Nicht von ungefähr war es noch Pythagoras so ein großes Anliegen, nicht nur in die griechischen Mysterien, sondern in die ägyptischen eingeweiht zu werden, und das zu einer Zeit, als deren Hochblüte doch eigentlich schon lange vorbei war; so wichtig waren sie ihm dennoch.

Tiere waren für die Ägypter Kräfte der Natur, waren Gestaltungen der Großen Mutter, von Isis; nur nach dem Tod oder im Rahmen der Mysterien waren sie dem Menschen bzw. dem Eingeweihten zugänglich.

Auf seinem Weg zu Osiris, dem Gemahl der Isis, der die Unterwelt regierte, begegnete Ka, die Seele des Menschen, allen Schattierungen des Tierischen, so, wenn wir lesen:

Weiche von dannen, krokodilfratziger Dämon Suil
Wahrlich, du hast keine Macht über mich!

Auch Schlangendämonen und Haidämonen muss die Seele überwinden – Hieronymus Bosch und jene Untiere, die der Taucher in Schillers gleichnamiger Ballade in den Untiefen der Wasser, die für die Untiefen der Seele stehen, erblickt, lassen grüßen.

Auf ihrem durchaus beschwerlichen Weg zum lichtvollen Raum wird schlussendlich die Seele zum Phönix, zu jenem königlichen Vogel, der schon immer die Menschen in und außerhalb dieser Kultur faszinierte. Dabei spielt übrigens auch ein anderes Tier, der Mistkäfer, der Scarabäus, eine bedeutsame Rolle. Seltsam, dass von all dem Precht nichts schreibt.

Die alte ägyptische Seele versteht man nur, wenn man weiß, dass sie dem Leben solch eine eminente Bedeutung zumaß, weil sie dem Tod eine so große Bedeutung gab. Denn im Leben wollte sie auf den Spuren wandeln, die es im Reich des Todes fortzusetzen galt. Davon hatten die Menschen Ägyptens ein tiefes Bewusstsein.

Leben war nicht deshalb Gefängnis, weil es keine Schönheiten ermöglichte, sondern weil erst der Tod die Sicht auf das eigentliche Sein eröffnete. Wer diese Sicht im realen Leben haben wollte, musste den Weg der Mysterien gehen; dieser Weg stand – von den Pharaonen abgesehen, die vermutlich allesamt initiiert waren – nur wenigen Auserwählten, sogenannten Eingeweihten offen, die im Rahmen ihrer Ausbildung immer auch scheitern konnten, wenn sie nicht charakterstark genug waren. Schiller hat genau diese Thematik in den Rahmen der Isis-Mysterien gestellt und in seiner Ballade Das verschleierte Bildnis zu Sais gestaltet.

Precht dagegen hat nicht verstanden und nicht einmal erwähnt, dass das Verhältnis der Ägypter zu den Tieren überhaupt nicht nachvollziehbar ist, wenn man nicht um deren Verhältnis zu Isis weiß (die er nicht ein einziges Mal erwähnt), der Großen Mutter, der Mutter Natur. Sein Naturbegriff bleibt ganz und gar abstrakt.

Man kann eigentlich nicht über Tiere schreiben, wenn man nicht versteht, dass Völker in ihrer Entwicklung dieser Mutter höchst unterschiedlich entgegentraten, weshalb es falsch ist, Isis mit der griechischen Gaia in einem Topf werfen zu wollen oder nur deshalb, weil das Judentum nur scheinbar einen männlichen Gott, nämlich Jahwe kennt, zu vermuten, dass das Weibliche dieser Religion fehle; schließlich wird auch im Judentum der Mensch erst zum Menschen mittels des mütterlichen Lehmbodens.

Jedes Volk wählt einen anderen Zugang zum Jenseits, abhängig von den geographischen Breiten und Gegebenheiten und somit dem Einfluss der Sonne.

Dem Judentum ging es in seiner geistigen Ausrichtung primär um die Entwicklung zum bewussten Ich Bin – zum seiner selbst bewussten Sein des Menschen; ich habe darauf in einem der vorangegangenen Posts ausführlicher hingewiesen.

Übrigens deutet sich die Entwicklung der Menschheit zu diesem die Mission des geistigen Judentums kennzeichnenden Ich bin – eine Entwicklung, die man mit dem Begriff des Monotheismus zu erfassen sucht und bis heute nicht wirklich verstanden hat – schon in Ägypten an, wie wir den Zeilen eines Totenbuches entnehmen:

,

Fortsetzend mein irdisches Dasein lebe ich.
Ich bin. Ich lebe. Ich nehme wieder den Faden
meines unterbrochenen Daseins auf.

.

Hier finden sich erste Anklänge hin zu einer ihrer selbst bewusst werdenden  Seele, einen Schritt, den erst das geistige Judentum vollzieht und der gar nicht möglich ist, ohne diesen sogenannten Monotheismus Jahvescher Ausprägung, der nicht von ungefähr darauf pocht, dass nur er existiere und dass er keine anderen Götter neben sich haben wolle:

Die Existenz des Ich Bin, den Weg, als individuelle Seele seiner selbst bewusst zu werden und zu sein, ist nur möglich, wenn man kompromisslos diesen Weg zu sich geht. Andere Götter destabilisieren den Weg zum Ich-Bin-Bewusstsein, das hinauswachsen will über ein pures Eingebundensein in Großfamilie und Stamm.

Deshalb die Rigidität des Ersten Gebots: Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

Der Schritt zu einer ihrer selbst werdenden bewussten Seele ist nur in großer Konsequenz möglich. Als Menschheit haben wir zumeist diesen Schritt vollzogen und die Tatsache, dass viele ihn in atheistischer Manier ignorieren oder gar Jahve als Despoten ansehen, der andere angeblich meint ausgrenzen zu müssen, zeigt, wie wenig verstanden worden ist, wie sich Entwicklung der Menschheit ereignet.

Entsprechend ist auch das ganze Monotheismus-Bashing einzuordnen, wobei das trinitarische Bewusstsein des Christentums eine entscheidende Bewusstseinserweiterung erst ermöglicht und, den spirituellen Gegebenheiten der Erde entsprechend, nicht von ungefähr eine manifeste Gegenbewegung gezeitigt hat: den Islam, das sich verabsolutierende Vater-Prinzip.

Übrigens zeigen sich auch im alten Ägypten erste Hinweise auf das heraufdämmernde Ich-Bin-Bewusstsein in dem Versuch Echnatons – er wird allerdings mit diesem Versuch noch scheitern -, mittels der Verehrung von Aton dieses sogenannte monotheistische Bewusstsein zu installieren, nachzulesen im Hymnus des Echnaton an den einen, den einzigen Gott, in seiner lyrischen Diktion wunderschön (ich zitiere im Folgenden nach Paul Frischauer, Es steht geschrieben):

.

Wenn es tagt und du aufgehst im Horizonte und leuchtest als Sonne am Tage, so vertreibst du das Dunkel und schenkst deine Strahlen (…)
Alles Vieh ist zufrieden mit seinem Kraute, die Bäume und Kräuter grünen.
Die Vögel fliegen aus ihren Nestern, und ihre Flügel preisen deinen Ka.
Alles Wild springt auf den Füßen. Alles, was fliegt und flattert, lebt, wenn du für sie aufgehst.
Die Schiffe fahren herab und fahren wieder hinauf, und jeder Weg ist offen, weil du aufgehst. Die Fische im Strom springen vor deinem Antlitz, deine Strahlen sind innen im Meere (…)
Wieviel gibt es (noch), was du machtest und was vor (mir) verborgen ist, du einziger Gott, dem keiner gleichkommt.
Du hast die Erde nach deinem Wunsche geschaffen, du allein, mit Menschen, Herden und allem Wild, alles, was auf Erden ist und auf den Füßen geht und alles, was oben schwebt und mit seinen Flügeln fliegt (…)

.

Schachspielen als Erkenntnishilfe

Interessant und wichtig wäre es gewesen, dass Precht Religion nicht wie Geschichte abhandelt, und zwar auch noch auf solch oberflächliche Weise. Warum ich so ausführlich darauf verweise, wiewohl Precht „nur“ von ca. 500 Seiten auf ca 52 Seiten das Tier im Rahmen der unterschiedlichen Religionen thematisiert – nicht einberechnet ist der vorausgehende Teil, der sich mit der menschlichen Phylogenese beschäftigt -, geschieht deshalb, weil, wer so blutleer und verständnislos Religionen betrachtet, nicht die Entwicklung der Menschen versteht, nicht das Wesen und die Bedeutung von Tieren begreifen und auch damit nicht verstehen kann, wie der augenblickliche Bewusstseinszustand der Menschheit einzuordnen ist, so grausam der nicht nur im Umgang der Menschen mit den Tieren, sondern – und das hängt eng damit zusammen – der Menschen untereinander viel zu oft noch ist.

Wer im Übrigen – und diese Fraktion gibt es ja auch – dabei Gott für Exzesse der Menschen verantwortlich machen will, hängt in einem logisch eindimensionalen Weltbild fest, das nie der Realität entsprach. Es ist immer eine dumme Ausrede und es hilft, Schach zu spielen, um zu erkennen, dass Weiß und Schwarz immer abwechselnd ziehen.

Man darf nicht glauben, dass nicht Schwarz eine ungeheure Macht besitze.

Schließlich tragen ihr tagtäglich Millionen, wenn nicht Milliarden von Menschen Energien zu (man muss nur das Ägyptische Totenbuch lesen, um zu verstehen, wie hoch die Gefährdung einzuschätzen ist)!

Es waren in der Vergangenheit Menschen wie Rene Descartes, der mit seinem Gebt mir Materie und ich werde das Universum erschaffen! eine cartesianisch-materialistische Sicht auf das Leben einläutete, die in geistlosen Rattenfängern wie Precht heute einen Höhepunkt findet, der mit intellektuellen Pfauenrädern nur die blenden kann, die nicht hören, wie hässlich der Pfau in Wahrheit schreit.

Dieser Rattenfängerei dienen auch all jene, die Bücher über Tiere schreiben, was an sich wertvoll ist, aber in dem Dienste jener geistigen Macht stehen, die dem Menschen die Krone nehmen will und damit zugleich den Tieren schadet. Denn auf diese prechtige Weise Tiere denken kann man nur, wenn man ignoriert, dass sie Bausteine eines zusammenhängenden schöpferischen Seins sind und ihren wahren Wert im Rahmen der Genesis einzuordnen weiß.

Mit einer offenen Sicht auf das Christentum hätte Precht erkennen können, dass die christliche Praxis bisher den eigenen Anforderungen nicht gerecht werden konnte, weil sie u.a. nicht verstanden hat, warum ein Evangelist wie Markus die Versuchung Jesu durch den Teufel so zutreffend mit einem Satz markiert, der unendlich viel über die Bedeutung der Tiere und die Entwicklung des Menschen aussagt. Dort heißt es anlässlich der Versuchung Jesu in der Wüste durch den Satan: Und er war bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm.

Diese wenigen Worte enthalten in nuce eine Weisheit, wie sie Precht, der naturgemäß kein gutes Haar am Christentum lässt – Franz von Assisi und Albert Schweizer muss er notgedrungen ausnehmen -, nicht erfassen könnte, würde er auch 5000 Seiten schreiben. Zu den Markus-Worten ein andermal mehr.

Precht verlässt sich auf eine Wissenschaft, die sich eigentlich dessen bewusst ist, dass sie fünf Prozent der materiellen Wirklichkeit des Kosmos kennt. Vom Umfang des seelischen und geistigen Bewusstseins ganz zu schweigen.

Ich schließe diesen Beitrag mit Worten aus dem Totenbuch des Nu, des Oberaufsehers über die Oberaufseher des Siegelbewahrungshauses, ab. Trotz seines hochtrabenden Namens war Nu kein bedeutender Mann und sein Papyrus gilt als die allgemeingültige Fassung des ägyptischen Totenbuchs. Dort heißt es u.a.:

.

Siehe, ich bringe in meinem Herzen Wahrheit-Gerechtigkeit,
Denn ausgerissen habe ich daraus das Böse (…)
Nicht habe ich das Unrecht an die Stelle des Rechts gesetzt
noch Verkehr gepflegt mit den Bösen.
Ich habe kein Verbrechen begangen,
ließ nicht die anderen sich abmühen über Gebühr.
Nicht habe ich Ränke aus Ehrgeiz geschmiedet.
Meine Diener habe ich nicht misshandelt (…)
Dem Bedürftigen habe ich nicht Nahrung entzogen (…)
Durch den Gebrauch verwerflicher Mittel
habe ich nicht versucht, mein Eigentum zu vergrößern (…)
Weder habe ich die Gewichte der Waage gefälscht
noch den Waagebalken verschoben (…)
Nicht habe ich Fallen gestellt noch Schlingen gelegt für das den Göttern bestimmte Geflügel.
Mit Fischleichnamen habe ich nicht die Fische gefangen
und die Gewässer habe ich nicht versperrt zur Zeit ihres Fließens (…)
Die Eingeweihten versorg ich mit dem Leben
an den Tagen der Feier, da vor dem göttlichen Herrn dieser Erde
über Heliopolis kulminiert das göttliche Auge des Horus (…)

.

Massenhafte Steuerhinterziehung, Säen von Hass oder auch das politisch gebilligte Zuschauen, wie bei uns Rentner buchstäblich vor die Hunde gehen (ich denke an jene Frau, die ich im Fernsehen kürzlich sah, die ein Leben lang gearbeitet hat und der nun zwischen vier und fünf Euro pro Tag  als Lebensunterhalt zur Verfügung stehen und die anlässlich einer Nebenkostennachzahlung nur noch weinen konnte):

Es wäre gut, wenn Menschen – gerade auch unsere Politiker – wieder Totenbücher im Voraus schreiben müssten!

Unter anderem Sätze wie: Dem Bedürftigen habe ich nicht Nahrung entzogen!

Das ehrlich zu schreiben, würde allerdings voraussetzen, dass man an eine Instanz glaubt, die es gibt, weil man, um Worte Michael Endes aufzugreifen, sie nicht beweisen kann.

Ein Tier namens Mensch muss das allerdings nicht verstehen . . . deshalb ist diese Ebene von Leuten wie Precht so erwünscht!

Bedauerlich, dass so vielen Menschen Rattenfänger dieser Art so imponieren.

Ohne Kether, ohne Krone, lebt sich´s einfach halt gut, tierisch gut!

Nicht wenige Menschen dieses Planeten laufen auf allen Vieren – nur leider sieht man die seelische Verfassung nicht. – Vielleicht ist es auch gut so.

.

PS: Bitte beteiligt Euch an ÄRZTE GEGEN TIERVERSUCHE

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https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2017/_01/_09//epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2017/_01/_09/Petition_69364.htmlion_69364.html.

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4 Antworten zu „Das macht man nicht!“ – Religion und Moral, Ägyptisches Totenbuch und ein Krakenversteher namens Richard David Precht.

  1. luisman schreibt:

    Hat dies auf NichtLinkeBlogs rebloggt und kommentierte:
    Passt zwar nicht so 100% in diese Bloguebersicht, aber ich fand den Text sprachlich und philosophisch einfach zu schoen.

  2. frauholle52 schreibt:

    Es gibt doch immer unterschiedliche Ansätze und Meinungen. Ich kann nicht nachvollziehen, wie Du den Precht zerlegst. Ich finde es schade, dass Du ihn als geistlosen Rattenfänger bezeichnest. Unter Philosophen ist er nicht sehr beliebt, ich weiß. Aber ich als Nicht-Fachfrau lese ihn gerne. Seine Bücher haben mein Interesse an der Philosophie geweckt. Man muss ja seinen Einstellungen nicht folgen und ihn persönlich nicht mögen, aber seine „Worthülsen“ als dumm und arrogant zu bezeichnen, nur weil sie nicht in das eigene Weltbild passen, ist meiner Meinung nach nicht angebracht.

  3. Hallo Regine,

    ich habe allein Prechts unsägliches pauschales Verdikt, dass an unseren Schulen die Kinder von den falschen Leuten mit den falschen Methoden in den falschen Dingen unterrichtet werden, als eine der dümmsten und arrogantesten Bemerkungen, die je im Fernsehen gesprochen wurden, bezeichnet. Ich finde es total verantwortungslos, als Vater eines schulpflichtigen Sohnes sowas abzulassen. Wie soll da das eigene Kind mit den Lehrern klarkommen – davon abgesehen, dass in jedem Gespräch über Schule Precht diese Meinung mittransportiert.

    Ich weiß, dass er eine große Fangemeinde hat und jedes Jahr mehr als 100 Vorträge hält. Aber ich finde einfach vieles, was er von sich gibt, gnadenlos einseitig und zum Teil auch falsch (siehe seine Aussagen bei Lanz, die ich in einem vorangegangenen Post aufgegriffen habe).

    Sein >Precht Unser< lautet meines Erachtens : Ich glaube an mich, an mich und die anderen Tiere.

    Klar besticht seine große Intelligenz und sein rhetorisches Vermögen.
    Aber ich vermisse etwas an ihm: seine Seele.

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