Hören wir auf, heilig sein zu wollen, bevor wir menschlich geworden sind! – Was C.G. Jung und Papst Franziskus gemeinsam haben.

„Das Böse ist zu einer sichtbaren Großmacht geworden“.

Die Aussage C. G. Jungs (1875-1961) gewinnt heute eine nie erwartete Aktualität.  Natürlich äußerte Jung das auf dem Hintergrund des ihm bekannten damaligen schrecklichen Weltgeschehens, wir aber müssen dies u.a. auf dem Hintergrund eines IS-Terrors, der an Kannibalismus kaum zu überbieten ist, erneut so dramatisch formulieren.

Es geht um tiefsitzende seelische Muster

Wie man mit einem Stock die Wasseroberfläche umrührt, so dünken mittlerweile nicht wenigen die Versuche, Erklärungen für das Geschehen, das sich weltweit abspielt, zu finden. Die tieferen Wasser der Seele lassen wir lieber unberührt. Wenn, dann bemühen wir u.a. geo-politische Erklärungsmuster oder die Radikalität eines fundamentalistischen Islam. Hinter aller Politik aber und den Menschen, die dort agieren, stehen seelische Muster, die uns, weil wir sie nicht sehen wollen, in eine dermaßen starre Zwangsjacke stecken konnten, dass mittlerweile sogar jene, die Seelisches als dumpfbackiges Gesäusel abtun wollen, erkennen müssen, dass mit den üblichen Erklärungen nicht mehr erklärbar ist, was in vielen Bereichen weltweit geschieht. In den Bildern der Apokalyse des Johannes ist zwar alles aufgezeichnet, auch das Geschehen unter der Wasseroberfläche, aber das beachtet niemand mehr.

Tatsache ist – und darum wird es im Folgenden gehen: Nur, wenn wir als Menschheit und auch ganz persönlich lernen, angemessen mit dem Dunklen, dem Bösen in uns umzugehen, finden wir eine dann auch selbst erkennende Erklärung für das momentane Geschehen und es kann sich auf der Erde etwas wirklich zum Positiven verändern.

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Yin und Yang.

Das Dunkle ist nicht das abartig Böse. Böse wird es, wenn es aus der Einheit von Yin und Yang austritt. Dann verselbständigt es sich und es kann u.a. entstehen, was wir heute z.B. als IS, den Islamischen Staat kennen. 

Wie konnte das geschehen?

Eben weil zu viele Menschen das Gute verselbständigt haben. Das waren nicht nur esoterische Lichtarbeiter, die alles gern in Licht und Liebe tauchen und das Licht verabsolutieren. Vereinzelt denken sie zwar an das Dunkle, aber wenn, dann existiert es natürlich nur außerhalb von ihnen.

Franziskus ist gewillt, das Blatt zu wenden!

Es waren und sind vor allem die beteiligt, die dauernd hehre Ideale predigten; allerdings hatten diese nur einen Nachteil: Sie gingen an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei. – Papst Franziskus wendet dieses Blatt; er predigt nicht mehr – so sehe ich das als Außenstehender – religiöse Grundsätze, sondern fragt, wie die Realität seiner katholischen Brüder und Schwestern aussieht. Vielleicht wird seine eigentliche Lebensleistung sein, dies alles getan zu haben. – Wie man liest, tut sich die Bischofssynode mit seinem neuen Weg schwer.

Einerlei ob sich das Dunkle oder das Helle verselbständigt: Wenn eines der beiden polaren Seiten aus dem Gefüge der Dualität, die unser Leben auf der Erde kennzeichnet, austritt, wird es schrecklich. Die Folge ist nämlich, dass auch die andere Seite sich verselbständigt.

Bezeichnenderweise hat das Licht im Kern das Dunkle,  und das Dunkle hat im Kern das Helle, das Licht. Darin besteht die große Weisheit der Yin-Yang-Symbolik. Nur auf diesem Hintergrund verstehen wir das Wesen der Gegensätze, die sich auseinander gebären und in Wirklichkeit aneinanderschmiegen und ergänzen zu dem Einen, dem großen Ganzen. Wie es in einer Ehe, die – wohlgemerkt – das Göttliche zusammengefügt hat, für Adam und Eva gilt, füt Tag und Nacht, Licht und Schatten.

Das Unbewusste, das Dunkle, der Wald: Chiffren für unsere Schatzkammer

Chiffren sind Bilder, die nicht ohne Weiteres verständlich sind. Ursprünglich gilt das für das Unbewusste, das Dunkle, den Wald nicht. Sie sind zu Chiffren geworden, weil kaum jemand mehr sie verstehen wollte. Die, die ein Verständnis anmahnten, hat man als Mystiker deklariert, sich ihrer durch Heiligsprechung entledigt oder erfolgreich totgeschwiegen.

Das Dunkel gehört zum Licht wie das Männliche zum Weiblichen, wie oben zu unten, links zu rechts. Auch in Gott ist von Beginn an die Polarität angelegt. Er schafft den Menschen nach seinem Bild, männlich-weiblich. Das Yin-Yang-Symbol verweist darauf, auch wenn es für nicht wenige christliche Dogmatiker nichts wert ist, weil es „heidnischen“ Ursprungs ist. – Wahr ist es trotzdem.

Das Dunkel steht für das Chaos, das sich mit Hilfe des Lichts in Ordnung, in Schmuck (griech. Kosmos) verwandelt. Das Dunkel ist auch das Unbewusste, unsere Schatzkammer, deshalb sollte man es nicht unbewusst als Unterbewusstsein deklassieren. 

Bewusstes und Unbewusstes gehören zu uns, machen unser Sein aus. Im Märchen gehen Helden wie Hänsel und Gretel durch den Wald, er steht für dieses Unbewusste; er steht auch für den Wald unseres Unbewussten. Auch uns kann es wie ihnen widerfahren, auf das absolut Böse, das sich losgesagt hat von allem Licht, zu treffen; im Märchen ist es die Hexe. Doch Hänsel und Gretel tun nicht so hehr und heilig, wie manche Zeitgenossen scheinheilen. Hänsel leimt die Hexe, die schlecht sieht, mit einem Knochen, um ihr zu suggerieren, dass er noch kein Mastgewicht habe. Und Gretel tritt die Hexe mit Karacho in den Hintern und in den glühenden Ofen. – Wie diabolisch? Nein! Wie realistisch! Hören wir auf, heiliger als heilig sein zu wollen. Leben wir das Leben und tricksen wir Mephisto, der in uns allen ist, aus, sonst passiert, was im Faust mit Margaretes Mutter, ihrem Kind und ihrem Bruder geschah: alle mausetot! Und sie selbst als Kindesmörderin zum Tode verurteilt. Wenn wir nicht schlau wie die Schlangen sind, wie es die Bibel formuliert, geschieht genau das – auch heute, gerade heute!

Lernen wir endlich von Hänsel und Gretel! Geben wir uns menschliche Ideale, handeln wir menschlich, treiben wir ggf. den Teufel mit dem Beelzebub aus und wünschen wir Papst Franziskus Mut auf seinem Weg zu Menschlichkeit, die dem Leben gerecht werden will

Hören wir auf, heilig sein zu wollen, bevor wir menschlich geworden sind!

Unser Bewusstsein ist erst ein schmales Band auf der Woge des Lebens. Die Menschen spielen Titanic, weil sie nicht unter die Wasseroberfläche schauen, nicht in das Dunkel der Seele sehen wollen. Da aber ist ein riesiger Eisberg: das Unbewusste, das Dunkle, über das wir noch so wenig wissen, obwohl und weil wir uns so klug vorkommen. Etwas mehr Demut täte uns deshalb gut. Hildegard von Bingen weist in Liber divinorum operum nicht von ungefähr darauf hin, dass es ohne Demut keine Liebe gibt.

Erstere wäre auch Georg Bush gut angestanden, dann wäre er vielleicht nicht auf die hirnrissige und die Gesetze des seelisch-geistigen Lebens aushebeln wollende Idee gekommen, von den Anderen als der Achse des Bösen zu sprechen. Die saß ihm in Wirklichkeit quer in der Seele.

Die Achse des Bösen ist hirnrissig, die Achse des Guten ist es genauso.

Mit den Worten C.G. Jungs in Erinnerungen, Träume, Gedanken:

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Das Kriterium des ethischen Handelns kann nicht mehr darin bestehen, daß das, was man als «gut» erkennt, den Charakter eines kategorischen Imperativs besitzt, und daß das sogenannte Böse unbedingt vermeidbar ist. Durch die Anerkennung der Wirklichkeit des Bösen wird das Gute als die eine Hälfte eines Gegensatzes notwendigerweiser relativiert. Das gleiche gilt für das Böse. Beide zusammen bilden nun ein paradoxes Ganzes. Praktisch heißt das, daß Gut-Böse ihren absoluten Charakter verlieren, und wir gezwungen sind, uns darauf zu besinnen, daß sie Urteile darstellen. (…)

Das Individuum ist aber in der Regel dermaßen unbewußt, daß es seine eigenen Entscheidungsmöglichkeiten überhaupt nicht kennt und aus diesem Grunde sich immer wieder ängstlich nach äußeren Regeln und Gesetzen umsieht, an die es sich in seiner Ratlosigkeit halten könnte. Abgesehen von der allgemein menschlichen Unzulänglichkeit, liegt ein gutes Stück Schuld an der Erziehung, die sich ausschließlich nach dem ausrichtet, was man allgemein weiß, nicht aber von dem spricht, was persönliche Erfahrung des Einzelnen ist. So werden Idealismen gelehrt, von denen man meist mit Sicherheit weiß, daß man sie nie wird erfüllen können, und sie werden von Amts wegen von denen gepredigt, die wissen, daß sie selber sie nie erfüllt haben, noch je erfüllen werden. Diese Lage wird unbesehen hingenommen.

Wer also eine Antwort haben will auf das heute gestellte Problem des Bösen, der bedarf in erster Linie einer gründlichen Selbsterkenntnis, d. h. einer bestmöglichen Erkenntnis seiner Ganzheit. Er muß ohne Schonung wissen, wieviel des Guten er vermag und welcher Schandtaten er fähig ist, und er muß sich hüten, das eine für wirklich und das andere für Illusion zu halten. Es ist beides wahr als Möglichkeit, und er wird weder dem einen noch dem anderen ganz entgehen, wenn er – wie er es eigentlich von Hause aus müßte – ohne Selbstbelügung oder Selbsttäuschung leben will (…)

Das ist die heutige psychologische Weltlage: die einen wähnen sich noch christlich und glauben, sie könnten das sogenannte Böse unter die Füße treten; die anderen aber sind ihm verfallen und sehen das Gute nicht mehr. Das Böse ist heute zu einer sichtbaren Großmacht geworden: die eine Hälfte der Menschheit stützt sich auf eine von menschlichen Erklügelungen fabrizierte Doktrin; die andere Hälfte krankt am Mangel eines der Situation gewachsenen Mythus. Was die christlichen Völker betrifft, so ist ihr Christentum eingeschlafen und hat es versäumt, im Laufe der Jahrhunderte seinen Mythus weiter zu bauen. Es hat jenen, die den dunkeln Wachstumsregungen der mythischen Vorstellungen Ausdruck gaben, das Gehör versagt. Ein Gioacchino da Fiore, ein Meister Eckart, ein Jacob Boehme und viele andere sind für die Masse Dunkelmänner geblieben. (…) Unser Mythus ist stumm geworden und gibt keine Antwort. Der Fehler liegt nicht etwa an ihm, so wie er in der Hl. Schrift niedergelegt ist, sondern einzig und allein an uns, die ihn nicht weiter entwickelt, sondern sogar alle Versuche in dieser Hinsicht unterdrückt haben. In der ursprünglichen Fassung des Mythus finden sich genügend Ansätze, die Entwicklungsmöglichkeiten in sich tragen. Christus wird z. B. das Wort in den Mund gelegt: «Seid klug wie die Schlangen und sanft wie die Tauben.» Wozu braucht man die Schlangenklugheit? (…)

Heute aber haben wir Rede zu stehen und Antwort zu geben, und wir stehen da mit leeren Händen, verwundert und ratlos, und können uns nicht einmal klarmachen, daß uns kein Mythus zu Hilfe kommt, dessen wir doch so dringend bedürften. Man hat zwar infolge der politischen Lage sowohl wie der furchtbaren, ja dämonischen Erfolge der Wissenschaft heimliche Schauer und dumpfe Ahnungen, aber man weiß keinen Rat, und nur die wenigsten ziehen den Schluß, daß es diesmal um die längst vergessene Seele des Menschen geht.

Die Weiterentwicklung des Mythus sollte wohl dort anknüpfen, wo der Hl. Geist sich an die Apostel austeilte und sie zu Gottessöhnen machte, und nicht nur sie, sondern alle anderen, die durch sie und nach ihnen die filiatio, die Gotteskindschaft empfingen und damit auch der Gewißheit teilhaftig wurden, daß sie nicht nur autochthone, erdentsprossene animalia waren, sondern als zweimal Geborene in der Gottheit selber wurzelten.

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Dunkel und böse sind immer die anderen!

Es geht um eine Gotteskindschaft in jener Weise, wie sie hoffentlich Papst Franziskus anstrebt, nicht allein an hehren Idealen orientiert – die nach wie vor ihre Berechtigung haben! -, sondern an dem Leben, wie es Menschen leben. Deshalb der Fragebogen für die Katholiken, deshalb Franziskus´ Forderung, barmherzig zu sein, nicht (schein)heilig.

Oder, wie Jung schreibt: Es geht um Selbsterkenntnis. Wie wahr doch nach weit über 2000 Jahren immer noch das gnothi seauton, das Erkenne Dich selbst, zu lesen am ach so heidnischen Apollo-Tempel in Delphi, ist.

Wenn es dem christlichen Abendland wieder um wirkliche Selbsterkenntnis, also um den Menschen geht in seiner Ganzheit, könnten solche Phänomene wie die islamistischen Terrorkannibalen sich wundersamerweise schneller auflösen, als wir es für möglich halten – sie hätten keinen Nährboden mehr in unserer hehren, einseitigen Selbstgefälligkeit.

Noch aber hängen wir vor allem an den Lippen der Börsenbarometer und einem aseptischen Inneren, frei von allem Dunkeln. Dunkel und böse sind immer die anderen.

Wie steril unser Inneres geworden ist, merken wir nicht mehr.

Wenn wir das bisherige Spiel weiterspielen, könnte der ganze Spuk noch viel länger als 30 Jahre dauern.

Denen im Übrigen, die alles Christliche ablehnen, möchte ich im Sinne C.G.Jungs zur Vorsicht raten. 

Denn sie wissen womöglich gar nicht, wovon sie reden. – Das ist nicht diskriminierend gemeint, den christlichen Experten und einseitig Erleuchteten könnte es nämlich genauso gehen.

Vielleicht nicht in dieser Ausschließlichkeit, aber grundsätzlich schließe ich mich der Diagnose des Schweizer Seelenforschers (in Einleitung in die religionspsychologische Problematik der Alchemie) an, heute immer noch so zutreffend wie damals – vielleicht sogar noch zutreffender:

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Die großen Ereignisse unserer Welt, die von Menschen beabsichtigt und hervorgebracht sind, atmen nicht den Geist des Christentums, sondern des ungeschminkten Heidentums. Diese Dinge stammen aus einer archaisch gebliebenen seelischen Verfassung, welche vom Christentum auch nicht von Ferne berührt worden ist. (…)

Die christliche Kultur hat sich in erschreckendem Ausmaß als hohl erwiesen: sie ist äußerliche Politur; der innere Mensch aber ist unberührt und darum unverändert geblieben. Der Zustand der Seele entspricht nicht dem äußerlich Geglaubten. Der Christ hat in seiner Seele mit der äußerlichen Entwicklung nicht Schritt gehalten. Ja, es steht alles äußerlich da in Bild und Wort, in Kirche und Bibel. Aber es steht nicht innen. Im Innern regieren archaische Götter, wie nur je: das heißt die innere Entsprechung des äußeren Gottesbildes ist aus Mangel an seelischer Kultur unentwickelt und darum im Heidentum steckengeblieben. Die christliche Erziehung hat zwar das Menschenmögliche geleistet; aber es genügte nicht. Zu wenige haben es erfahren, dass die göttliche Gestalt innerstes Eigentum der eigenen Seele ist. Ein Christus ist ihnen nur außen begegnet, aber nie aus der eigenen Seele entgegengetreten; darum herrscht dort noch finsteres Heidentum, welches zum Teil mit nicht mehr zu leugnender Deutlichkeit, zum Teil in allzu fadenscheiniger Verhüllung die sogenannte christliche Kulturwelt überschwemmt.

Die christliche Mission predigt zwar den armen, nackten Heiden; aber die inneren Heiden, die Europa bevölkern, haben vom Christentum noch nichts vernommen. 

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Deshalb: Vorsicht mit Urteilen über das Christentum. Sein geistig-seelischer Gehalt ist in Wahrheit weitgehend unbekannt; da möchte ich mich C.G. Jung anschließen.

Bisher schien der Mensch für das Christentum dasein zu müssen. Vielleicht kann nun eine Zeit beginnen, in der beide eine Gemeinschaft eingehen im Sinne des Yin-Yang-Symbols, dass also das Bewusstssein der Liebe und der Mensch sich aneinanderschmiegen lernen.

 

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Über Johannes G. Klinkmüller

Ich lebe und arbeite am Fuße der Rhön, in Bad Kissingen. Mein Interesse gilt den Mythen und der Literatur, spiegelt sich doch in ihnen die Entwicklung des Menschen: Ohne den Prometheus in uns kommen wir nicht zu einem selbständigen Bewusstsein und möglich, ja wahrscheinlich ist, dass wir als Kain Abel erschlugen, eher vielleicht ein Bewusstseinsakt als ein Verbrechen, stehen beide doch für eine Weise menschlicher Entwicklung. Manche unter uns mögen mittlerweile auf dem Gralsweg des Parzival unterwegs sein. Philosophen und Dichter früherer Zeiten hatten ein sehr hohes spirituelles Bewusstsein, ob sie Platon, Wolfram von Eschenbach, Dante, Goethe, Schiller oder Hölderlin hießen; in neuerer Zeit gilt das u.a. für Nietzsche, Trakl, Hofmannsthal, Rilke und Michael Ende. Viel von deren Bewusstsein hat die Hochkonjunktur des Rationalen und des Materialismus verschüttet, sicherlich eine für die Entwicklung des Menschen notwendige Phase, die nun allerdings vorübergehen sollte. Die Auseinandersetzung und Beschäftigung mit den Gedanken der oben Angesprochenen kann uns bereichern und Verschüttetes ins Bewusstsein rufen. Manches kann unseren Lebensweg wesentlich beeinflussen.
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