aus Marion Zimmer Bradleys „Die Nebel von Avalon“

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Lass Dich im folgenden Buchauszug nicht von unbekannten Namen oder Zusammenhängen irritieren; es geht darum, was Marion Zimmer Bradley in Die Nebel von Avalon schreibt und was in so engem Zusammenhang mit Michael Endes und Friedrich Schillers Texten steht:

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Der andere Uther kam immer wieder zurück. Er kam in der Stille der Nacht, wenn Morgaine an ihrer Seite schlief, oder wenn Igraine auf dem Söller am Meer saß und ihrer Tochter die Hände führte, die ihre ersten ungeschickten Versuche machte zu spinnen. Sie musste an den Uther denken, den sie außerhalb von Zeit und Raum beim Ring der Steine gekannt hatte (…) den Priester aus Atlantis, mit dem sie die Mysterien geteilt hatte. Sie wusste, diesen Uther würde sie lieben wie ihr eigenes Leben. Ihn konnte sie niemals fürchten. Was immer zwischen ihnen auch geschah, eine Süße und eine Freude würde sie umgeben, die alles überstieg, was sie bisher kannte. Und wenn sie sich ihm näherte, wusste sie einfach, dass sie einen verlorenen Teil selbst wiedergefunden hatte. Mit ihm war sie ganz. Es gab etwas, das über alles hinausreichte, das nie sterben oder in seiner Kraft nachlassen würde, was ihnen als Mann und Frau im gewöhnlichen Leben widerfahren konnte. Sie teilten ein Schicksal. Und auf irgendeine Weise mussten sie es gemeinsam erfüllen (…) Wenn ihre Gedanken diesen Punkt erreicht hatten, hielt Igraine oft inne und wunderte sich über sich selbst. War sie schon wahnsinnig mit ihren Hirngespinsten von geteiltem Schicksal und der anderen Hälfte der Seele?

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